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6. Jul. 2009

Sandra war drei Monate im Bereich Sozialwesen in Peru tätig:

„Bei meinem Auslandsaufenthalt habe ich eine von der deutschen komplett abweichende Kultur erwartet, ein armes Land mit einfachen Lebensbedingungen und ungewöhnlichem Klima (die Höhe). Die Erwartungen an mein Projekt waren hauptsächlich Neugierde: Ich war mir bewusst, dass es nicht ganz einfach wird, da dort ständig neue Volunteers kommen. Meine Hoffnung war, mit offenen Armen empfangen zu werden und meine Hilfe in der Arbeit mit den Kindern einzubringen.

Am Anfang muss man sich das Vertrauen jedoch erst einmal erarbeiten. Wenn das aber geschafft ist (man muss sehr viel Eigeninitiative zeigen), kann man sich sehr viel einbringen und die Hilfe wird sehr begrüßt.

Morgens habe ich von ca. 9:00 – 11:30 Uhr Englischunterricht für eine kleine Gruppe von 11-15jaehrigen Waisenkindern gegeben. Dann hatte ich Pause, die ich dazu genutzt habe, die kommenden Unterrichtsstunden oder auch die Nachmittage vorzubereiten. Nachmittags wurde ich i.d.R. in der Förderschule des Waisenhauses eingesetzt und habe dort den kleinen Kindern (4-10 Jahre) bei den Hausaufgaben geholfen, ihnen Schreiben beigebracht oder mit ihnen gemalt oder gepuzzelt. Das ging generell von 15:00 – 18:00 Uhr. Hin und wieder war ich auch in einem der acht Häuser eingesetzt und habe dort mehr oder weniger babygesittet, da nachmittags nur die Kleinen zu Hause waren und die Größeren in der Schule waren.

Die schönste und auch emotionalste Erfahrung war aber, den Kindern Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken und dadurch zum Lachen zu bringen und glücklich zu machen. Man merkt ganz klar, dass da niemand ist, der sie regelmäßig in den Arm nimmt und aufmuntert, lobt und motiviert. Die Kinder brauchen das ganz stark und es hat mich sehr glücklich und zufrieden gemacht, das geben zu können.

Abends bin ich immer mal wieder ausgegangen, was in Cusco ja sehr einfach ist. Durch die Sprachschule lernt man auch ungemein viele Leute kennen. Man geht ins Kino, etwas trinken oder geht Salsa tanzen. Fast alle nehmen an einer der Salsaschulen Salsaunterricht, was mir auch besonders viel Spaß gemacht hat.

Vermisst habe ich bei der Organisation des Aufenthalts rein gar nichts. Positiv überrascht war ich über die Weiterleitung der Sicherheitshinweise und die regelmäßige Betreuung. Das Team war immer ansprechbar und alles, was ich benötigt habe, wurde gut erledigt. Der Sprachkurs war klasse und ich hatte tolle Lehrer. Die Einführung war gut, wurde sehr sympathisch durchgeführt und es wurden einem gleich alle wichtigen Sachen in der Stadt gezeigt und man hat andere Neuankömmlinge kennengelernt.

Was ich an zukünftige Freiwillige gerne weitergeben würde: Auch wenn sie zuerst in ihren Projekten nicht gleich mit offenen Armen empfangen werden – dranbleiben und zeigen, dass man es ernst meint.“

Weitere Informationen zu diesem Projekt findest Du unter Freiwilligenarbeit in Peru.

29. Jun. 2009

Zielland: Ecuador

Zeitraum: 18.02.2009 – 13.05.2009

Projektart: Sozialwesen

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an das Land und Dein Projekt?

Ich dachte, das Land wäre sehr arm, nicht vergleichbar mit europäischen Ländern. Ich hatte nicht mit Hochhäusern und dermaßen vielen Clubs z.B. gerechnet.

Bei dem Projekt dachte ich an Kinder, die sich sehr darüber freuen, wenn sie von den Freiwilligen Zuneigung und Aufmerksamkeit bekommen.

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Dein Programm

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Wie hat Dir Deine Unterkunft gefallen? gut

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? sehr gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag.

Um 7.30 musste ich zum Bus gehen, damit ich um 8.30 bei meiner Arbeit war. Dann gab es fast sofort Frühstück für die Kinder, welches ich austeilen musste und das Geschirr musste ich danach auch wieder einsammeln. Dann musste ich sauber machen, während die Kinder auf dem Hof waren. Anschließend wurde für die Kinder Spielzeug ausgeteilt und ich spielte etwas mit ihnen, bis um etwa 10 Uhr Obst oder andere Kleinigkeiten an Essen ausgeteilt wurden. Danach musste ich wieder sauber machen, es wurde das Spielzeug wieder ausgeteilt und um etwa 12 Uhr gab es Mittagessen, welches ich austeilen musste und Geschirr wieder einsammeln. Anschließend wurde wieder sauber gemacht und um spätestens 2 Uhr konnte ich gehen, da die Kinder dann geschlafen hatten. Um etwa 3 Uhr war ich immer zu Hause.

Welche Erfahrungen hast Du während Deines Freiwilligendienstes gesammelt?

Ich habe gelernt, dass die Zustände sehr unterschiedlich sein können und dass in anderen Ländern andere Dinge als normal angesehen werden. Ich habe viel mit den Kindern geredet, ihre Geschichten teilweise erfahren können, völlig unterschiedliche Charaktere an Kindern kennen gelernt und viel typisch ecuadorianisches Essen kosten dürfen, da ich immer alles mitessen durfte, was es im Kindergarten gab. Normalerweise hätte ich von Quito wahrscheinlich nur das Zentrum kennen gelernt, die Neustadt und Altstadt, doch durch die Arbeit musste ich ja immer eine Stunde Bus fahren und konnte somit auch die Randgebiete sehen, wie arm die Menschen da sind und wie sie leben.

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Deine Freizeit

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen? sehr gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht?

Ich habe nur einheimische Freunde gehabt, die sehr nett waren, mich anderen Einheimischen vorgestellt haben und Tipps gegeben haben, was ich in ihrem Land alles sehen muss. Auch die Leute in der Schule waren alle total nett, hilfsbereit und immer für die Freiwilligen da.

Was hast Du in Deiner Freizeit unternommen? (z.B. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Mit den anderen Freiwilligen waren wir sehr viel in Clubs abends, jeden Mittwoch und auch unter der Woche noch mehr. Am Wochenende sind wir meistens aus Quito rausgefahren, z.B. an den Strand, nach Banos, Mindo, Otavallo, Dschungel, Mitad del Mundo, …. oder wir sind einfach mit unseren einheimischen Freunden zu Partys von ihren Freunden gegangen.

Was war der lustigste/schönste Moment Deines Aufenthalts? (können auch mehrere gewesen sein!)

Alles, es war alles ein einziger schöner Moment. es gab überhaupt nichts, was nicht schön war oder was ich bereue. Natürlich waren die Strände schon die Highlights…

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Deine Vorbereitung

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: weiß nicht

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Das meiste stand in den Unterlagen und Emails. Ansonsten war alles in Ordnung

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Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deines Aufenthaltes durch das Team vor Ort?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die Leute waren stets hilfsbereit, freundlich und immer für uns da.

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

Mir wurde alles mitgeteilt, was ich wissen musste und wenn ich Fragen hatte konnte ich die Leute auf dem Handy anrufen oder in der Schule alles erfahren

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Dein Fazit

War es eine gute Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen?

Hat Dich Dein Aufenthalt weitergebracht?

Es war die beste Entscheidung und ich würde es auch jederzeit wieder machen

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Man sollte ganz stark aufpassen, dass man auf der Straße, in Bussen oder Taxis nicht ausgeraubt wird, das passiert da jede Woche einem Freiwilligen. Schokolade und Kaffee ist sehr teuer, am besten von Deutschland mitnehmen :-)

Der Freiwilligendienst wurde organisiert von Praktikawelten.

9. Jun. 2009

Impressum

Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:

Hartmut Hezel

Alois-Deschler-Straße 3

82166 Gräfelfing

Email: info@auslandsjahr-erfahrungen.de

Tel: 089 85896380

Steuer. Nr.: 147/199/20013

Redakteure: Elisabeth Schraml, Carmen Krammer, Julia Kurz

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Quelle: Disclaimer von Rechtsanwalt Sören Siebert

Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt copyright © 2008

www.auslandsjahr-erfahrungen.de

9. Jun. 2009

Kontakt

Noch Fragen? Dann sende uns einfach eine E-Mail an info@auslandsjahr-erfahrungen.de

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Stefan Oeschger

Zielland: Südafrika

Zeitraum: 04.04.2008 – 30.05.2008

Projektart: Tierpflege Geparden

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Kennenlernen einer anderen Kultur / Land / Leute

Arbeiten mit Geparden

Englischkenntnisse verbessern

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Warum?

Die Arbeit im Projekt wurde mit der Zeit doch sehr eintönig.

Durch die vielen deutschsprachigen Volontäre wurden die Sprachkenntnisse nicht im gewünschten Ausmass gefördert.

Wie hat Dir Deine Unterkunft gefallen? sehr gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Da teilweise zuviele Volontäre auf der Farm anwesend waren, hat sich mein Arbeitsaltag von den anderen dahingehend unterschieden, dass ich sehr häufig unterschiedliche Arbeiten gemacht habe. So z.B. Gartenarbeiten, Kanalisation bauen und Zeit mit dem Hundetraining verbracht. Bei der Einführung der Touristen auf der Farm habe ich nur bei grossem Andrang ausgeholfen.

Dies war aber mit der Projektleitung vor Ort so abgesprochen.

Welche Erfahrungen hast Du während Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?

Die grösste Erfahrung für mich war das Zusammenleben mit den anderen Volontären, da doch ein sehr grosser Altersunterschied vorhanden war.

Da ich aber auch in meinem Berufsleben mit jungen Leuten zu tun habe, war das für mich kein Problem.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Sehr freundliche und aufgeschlossene Leute. Ich habe für mich keine unangenehmen Situationen erlebt.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Wenn immer möglich haben wir zusammen Ausflüge gemacht. Drei mal in der Woche bin ich Abends ins Fitnesscenter gegangen.

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Zu den schönsten Momenten gehörten sicher die Ausflüge, speziell auf die Weinfarmen.

Das gemeinsame Kochen in der Wohnung war sicher auch jedes mal ein lustiges Erlebnis ;)

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: sehr gut

Reiseunterlagen: sehr gut

Telefonbriefing: sehr gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir bei Deinem Auslandsjahr besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die Informationen waren ausreichend und das Wichtigste wurde erwähnt. Einzig die Frage nach dem Durchschnittsalter der Volontäre hat sich nicht mit der Realität gedeckt.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die Betreuung musste ich für einen Spezialfall nicht in Anspruch nehmen.

Die organisierten Nachtessen usw. wurden immer mit viel Engagement durchgeführt.

Das Team war stets aufgeschlossen.

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

Genau richtiges Ausmaß.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Insgesamt haben sich meine Erwartungen erfüllt. Die Aufenthaltszeit im Projekt war mit 2 Monaten genug.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Die Hinweise von PW haben sich für diverse junge Leute genau bestätigt:

Man befindet sich in einer anderen Kultur und kann nicht Alles mit dem Zuhause vergleichen.

Toloranz gegenüber anderen Volontären.

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

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30. Jan. 2009

Fragebogen von Silke Thiel

Zielland: Peru

Zeitraum: 05.10.2007 – 29.11.2007

Projektart: Sozialwesen

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Ich wollte Spanisch lernen und ausserdem Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns. Und natürlich ein interessantes Land kennenlernen und dadurch meinen Horizont erweitern.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Das Projekt gab mir die Möglichkeit, mich sehr intensiv mit den Kindern zu beschäftigen. Dazu gehörten Hausaufgaben machen, Englischunterricht geben sowie mit den Kleinsten spielen und malen. Die Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich und durch unterschiedliche Altersgruppen und sehr offene Kinder wurde es nie langweilig. Ausserdem hatte ich das Gefühl, den Kindern durch meine Mitarbeit helfen zu können, insbesondere durch den Englischunterricht, was meine erste Priorität für die Mitarbeit in einem Projekt war.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? schlecht

Wie erfolgreich war der Kurs? mittel

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Ich nahm gegen zwei den Bus und fuhr etwa 45min. in einen Vorort von Cusco. Um drei ging das Projekt los, meist erwarteten mich die Kinder schon vor dem Haus. Es handelt sich um eine kleine Hütte, die Tische, Stühle und ein paar Materialien zum Hausaufgaben machen und Spielen enthält. Dort habe ich zuerst mit den Älteren Hausaufgaben gemacht und anschließend mich mit den kleineren Kindern beschäftigt. Wir haben Spiele gespielt oder zusammen gemalt. Anschließend habe ich den Kindern Englischunterricht gegeben, was sie mir großer Begeisterung aufgenommen haben! Zum Abschied gabs noch Mate, der entweder von mir oder den anderen Lehrerinnen vorbereitet wurde. Gegen halb sechs mussten wir aufhören, da das Haus keinen Strom hat und es um diese Zeit zu dunkel wurde, um zu spielen oder zu lernen.

Welche Erfahrungen hast Du während Deinem Auslandsjahr gesammelt?

Mich haben die Kinder sehr beeindruckt. Sie sind sehr arm, aber haben dennoch eine Lebensfreude, von denen viele Europäer sich eine Scheibe abschneiden könnten.

Sie waren unglaublich offen und interessiert, wodurch wir uns sehr schnell angefreundet haben. Bemerkenswert fand ich auch die Begeisterung, mit der die Kinder am Englischunterricht teilgenommen haben. Dadurch hat die ganze Arbeit sehr viel Spaß gemacht, weil man den Kindern angemerkt hat, wie gut Ihnen die Aufmerksamkeit tut. Oft konnte man sie mit Kleinigkeiten begeistern, indem man z.B. mit ihnen gemalt hat oder ihnen einfach zugehört hat. Das war ein sehr schönes Gefühl, weil man zumindest ein paar Kindern durch die Mitarbeit helfen kann.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? mittel

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Da ich in dem Praktikantenhaus gewohnt habe, habe ich nicht mit Einheimischen zusammengelebt. Der Kontakt zu Peruanern beschränkte sich im Wesentlichen auf die Lehrerinnen in meinem Projekt und die Lehrer in der Sprachschule.

Generell hat mir die Mentalität sehr gut gefallen, da es sich meist um offene, sehr freundliche Menschen handelt.

Allerdings wurde ich von den Lehrerinnen in dem Projekt mehrfach aufgefordert, einiges einzukaufen. Was ich auch gemacht habe, da man schließlich unterstützen möchte. Es kam nie ein Dankeschön und sie wurden im Gegenteil immer fordernder. Ich hatte das Gefühl sie sehen mich wie eine reiche Millionärin, die in Deutschland noch nicht mal arbeiten geht. Da sollte unbedingt mal Aufklärung geleistet werden, weil selbstverständlich ist es schließlich nicht, dass wir finanzielle Unterstützung leisten, wir zahlen schließlich schon eine Menge Geld an die Organisation!

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

In meiner Freizeit habe ich mich mit anderen Freiwilligen getroffen. Wir sind abends zusammen essen oder tanzen gegangen oder haben uns einfach nur im Praktikantenhaus zum quatschen getroffen. Am Wochenende haben wir fast immer Ausflüge gemacht, z.B. nach Machu Picchu oder an den Titicaca-See, was tolle Erlebnisse waren!

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Mein schönster Moment war, als ich am zweiten Tage zum Projekt gekommen bin und einige Kinder mich ganz fest gedrückt haben, weil sie sich so gefreut haben, dass sich jemand um sie kümmert.

Sehr schön war auch nach ein paar Wochen zu merken, dass man sich schon ganz gut auf Spanisch unterhalten kann!

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die Organisation in Deutschland war sehr gut!

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5.) Dein Fazit

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war eine meiner besten Entscheidungen diesen Auslandsaufenthalt zu machen! Ich habe tolle Erfahrungen im Projekt gemacht und ein faszinierendes Land kennengelernt.

Das Team in Deutschland war wirklich super, im Vorfeld und auch als ich schon unterwegs war, an dieser Stelle nochmal großes Lob!

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Seid offen für eine andere Mentalität und Kultur und für ein Land, das ganz anders ist als Deutschland. Genau das ist es, was diese Erfahrung so spannend und interessant macht! Und reist so viel wie möglich, am WE und am besten noch im Anschluss an das Projekt!

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Andreas Bitter

Zielland: Peru

Zeitraum: 09.08.2007 – 04.10.2007

Projektart: Inka

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

es interessierte mich sehr eine neue Art von Leben kennen zu lernen. Ich erwartete neue Eindrücke zu bekommen, welche mich prägen würden.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Warum?

Cusco war viel touristischer als ich dachte. Natürlich war mir klar, das dort viel Touristen sein würden, aber die einheimischen Menschen waren dadurch nicht sehr ehrlich zu einem(nicht alle)

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag.

-gegen 8.30 Uhr frühstückten wir

-dann kamen die Kinder. Wir spielten mit ihnen und versuchten uns mit ihnen zu unterhalten. Nachmittags waren nur noch die älteren Kinder da, mit denen wir englisch übten.

-danach, als die fort waren, machten wir ein Plan für den nächsten Tag und hofften die Kinder würden Spaß daran haben.

-gegen 18 Uhr gab es Abendessen(immer sehr gut)

-Abends saßen wir zusammen und machten öfters ein Lagerfeuer

-an manchen Tagen stand ich früher auf und ging wandern. Das war wirklich sehr schön und interessant.

Welche Erfahrungen hast Du während Deinem Auslandsjahr gesammelt?

Die Menschen außerhalb der Touristencentren waren wirklich sehr freundlich und lebensfroh. Es gab viele Kinder die großes Interesse am lernen hatten, obwohl es nicht einfach für sie war. Ich kam auch sehr gut mit dem “weniger haben” zurecht.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? mittel

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? mittel

Wie hat Dir das Land gefallen? gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

In den Städten war es sehr schwer einen normalen Kontakt mit ihnen zu haben (zu viele Touristen). Aber in den ländlicheren Gegenden war es wirklich gut. Sobald man sich etwas näher kam, konnte man sich gut unterhalten und Gemeinsamkeiten finden. Man entdeckt auf eine sehr schöne Art und Weise, das alle Menschen gleich sind. Egal woher jemand kommt und wie er lebt.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

-Ich habe viele Ruinen gesehen, welche immer sehr verblüffend waren

-Selbst die Busfahrten waren interessant. Auch wenn diese immer sehr lang waren (ca.12 h), hatte man doch immer was zu sehen und billig waren diese auch.

-Wir haben eingentlich alle Sehenswürdigkeiten, die man so in den Reiseführern finden kann, besucht. Öfters auch mit den anderen Freiwilligen zusammen.

-Am Wochenende waren wir in verschieden Bars mit live-musik und trafen uns dort mit Einheimischen und Freiwilligen.

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Eine 3tägige Wanderung durch den colca canon. Ich hatte mich sehr gut mit unserem Führer verstanden und hab dadurch viele neue Eindrücke bekommen. Der Kontrast zwischen rauhem Fels und dem Grün im Tal war beeindruckend. Nachts bin ich mit 2 Führern den colca canon wieder hinaufgestiegen. Soviele Sterne habe ich noch nie gesehen-hammer-. Aber so fertig war ich auch noch nie in meinem Leben. Wir sind die 2000 Höhenmeter in dem Tempo der Einheimischen hinaufgerannt. Das war wirklich ein klasse Erlebnis.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: weiß nicht

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: weiß nicht

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Man hätte etwas besser über die Arbeit im Dorf Bescheid wissen sollen. Dadurch hätte man sich besser vorbereiten können. Vielleicht wären ein paar unterlagen, wie bei einem Reiseführer, recht hilfreich.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? ganz ok

Warum?

Man hat nicht wirklich oft jemanden davon gesehen. Ich kann also wenig dazu sagen.

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

Kurz & bündig

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war auf jeden Fall eine sehr tolle Erfahrung, aber etwas teuer.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Man sollte nicht gleich am Anfang viel einkaufen, was einem wirklich schwer fällt. Es gibt nämlich ein Haufen vieler schöner Dinge, die aber mit der Zeit immer billiger werden, da man sich einfach später besser auskennt. Ich bin sehr glücklich viel gereist zu sein, da man darurch am meisten Kontakt zu den Einheimischen bekommt. Es wäre nicht dumm gewesen noch 1 oder 2 Monate dranzuhängen.

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Andreas Carlin

Zielland: Nepal

Zeitraum: 30.07.2007 – 01.10.2007

Projektart: Sozialwesen

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Ich war vor dem Abflug gespannt auf Nepal. Vor allem haben mich die Leute interessiert, mit denen ich in Kontakt komme. Werden sie nett sein? Wie kann ich mich verständigen mit ihnen? Solchen Fragen interessierten mich.

Ich machte mir auch einige Gedanken darüber wie sich der hinduistische Glaube in der Gesellschaft bemerkbar machte. Wie zeigt sich dieser im Alltag? Hinzu stellte ich mich freudig der Herausforderung, die Verhaltensregeln aus dieser Glaubensrichtung zu erlernen und anzuwenden. Ich hoffe, ich werde das packen!

Im Projekt war ich gespannt auf die Arbeit, die mich erwartete. Ich dachte, wie meine Arbeit wohl aussehen würde. Ob es da auch strukturiert zu und her ging.

Gespannt war ich aber sehr wohl auf die menschlichen Schicksale, die mich im Waisenhaus erwarten würden. Und wie ich als Person darauf reagieren kann. Ob ich was bewirken kann. Und vor allem ob ich diese Armut in diesem fremden Land verkraften kann.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Warum?

Die ersten zwei Wochen waren sehr hilfreich. Ich lebte bei einer Nepali Familie etwas außerhalb von Kathmandu. Dort lernte ich die Umgangsformen, die in diesem Land herrschten kennen. Hinzu lernte ich noch ein wenig Nepali. Dies war für meinen ganzen Aufenthalt sehr wichtig. Denn nicht alle Leute konnten Englisch sprechen. Daher war man manchmal auf ein wenig Nepali angewiesen. Viele hatten auch Freude, dass man etwas ihre Sprache sprach. Ich denke, ich hatte dadurch einen näheren Zugang zu den Einheimischen.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Deiner Freiwilligenarbeit.

In der Schule:

7:30 Uhr: Tagwache

8:30 Uhr: Essen Dhaal Bhaat (nach 10 minütigem Fussmarsch)

10:00 – 13:00: Schulunterricht

13:00 – 13:45: Mittagspause

14:00 – 16:00: Schulunterricht

Nachher hatte ich Feierabend. Meistens spazierte ich zum naheliegenden Internetcafe oder erkundete die Gegend.

19:30: Nachtessen Dhaal Bhaat

21:30: Nachtruhe

Im Waisenhaus:

7:00: Tagwache Milchthe trinken

8:30 – 10:30: Arbeiten im Waisenhaus

11:00: Essen Dhaal Bhaat

12:00 – 15:00 Mittagspause

15:00 – 18:30: Arbeiten im Waisenhaus

20:00: Nachtessen Dhaal Bhaat

21:30: Nachtruhe

Welche Erfahrungen hast Du während Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?

Ich habe erfahren, was es heisst in einem anderen Schulsystem zu arbeiten. Der Fokus im Lernen liegte in Kokhana nämlich auf dem Auswendiglernen. Das Verständnis war nicht im Vordergrund. Für mich war das noch eine Umstellung. Die nepalesische Kultur sieht auch vor, dass die Schüler mit Stockschlägen erzogen werden. Ich konnte mich in dieser Hinsicht nicht an die Nepalesen anpassen.

HInzu war spannend zu erfahren wie sich der hinduistische Glaube im Schulalltag zeigte. Die linke Hand ist unrein. D.h. sie wird kaum benützt. So sollte man niemanden mit dieser Berühren, vor allem aber kein Essen berühren. Es war interessant, dass die Putzfrau von der tieferen Kaste nie am Tisch der Lehrer gegessen hatte. Sie sass abseits und ass nicht zur selben Zeit.

Im Waisenhaus prägte mich die Erfahrung, dass mit wenig Geld einem die Hände gebunden sind. Es fehlte, wie gesagt, vor allem am Geld. Und dies hatte zur Folge, dass die Kinder und deren Umfeld einfach vernachlässigt wurden. Ich als Voluntär konnte etwas Abwechslung in den Alltag der Kinder bringen. Aber um die Situation zu ändern müsste man das Problem grundlegend anpacken.

Es war für mich auch schockierend, dass es um Leben oder Tod geht. Jeden Tag stellte sich die Frage wie lange der Reis noch ausreichen würde. Hinzu kam das immense Problem des schmutzigen Wassers. Kein sauberes Wasser, keine gesunden Kinder. Diese Bilder waren sehr prägend.

Hingegen werde ich aber die fröhlichen Kinesaugen nicht vergessen. Sie versuchen das Beste aus der Situation zu machen.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? mittel

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Ich erlebte die Einheimischen als sehr interessierte und offene Leute. Sie wollten wissen wer in ihrem Dorf neu arbeitete. So war ich als Weisser auch die Attraktion. Denn viele von ihnen hatten noch nie einen Weissen gesehen. Die neugierigen Blicke waren manchmal schön und manchmal auch etwas nervend. Es war halt schwierig anonym zu bleiben.

Die Nepalesen / innen erlebte ich sehr gastfreundlich. So sass ich einmal in einem Restaurant als mich ein Nepales ansprach. Nach einem kurzen Gespräch sass ich auf der Rückseite seines Motorrades. Wir fuhren zu ihm nach Hause. Dort stellte er mir seine Familie vor und wir tranken einen Reisschnaps zusammen.

Für mich waren sie auch sehr hilfsbereit. So halfen sie jederzeit, wenn man den Weg nicht fand. Oder im öffentlichen Bus zeigten sie einem auch immer die Richtung. Nicht nur eine Person, nein, der ganze Bus kümmerte sich um das Anliegen der ausländischen Personen. Danke.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

In meiner Freizeit erkundete ich oft die Umgebung von Kokhana. Dabei schnallte ich meine Wanderschuhe an und packte den Lunch in den Rucksack. Die Wanderwege führten durch viele Reisfelder. Ich genoss die Natur. Ich war nämlich froh nicht nach Kathandu gehen zu müssen. Ich bevorzugte die Ruhe.

Oft ging ich auch mit Lehrerkollegen /innen nach der Schule auf einen kleinen Spaziergang. Ich wurde sogar ab und zu von diesen nach Hause eingeladen. Dort wurde dann ein Tee getrunken und Fotos angeschaut.

Als wir einmal fünf Tage frei hatten in der Schule, besuchten wir einen Nationalpark im Süden des Landes. Es war der Chitawan Park. Das ist ein Dschungel. Dort konnte ich einen Trek mitmachen, Elefantenreiten und eien Flussfahrt durch Krokodilgewässer wagen. Das Highlight war aber, das Elefantenwaschen. Ich sass auf einem Elefanten, welchere mich nass spritzte und versuchte von seinem Rücken zu werfen. Ich hatte keine Chance gegen den grossen Riesen und fiel natürlich kopfüber ins Wasser. Das war lustig.

Die Freizeit verbrachte ich meistens mit einem deutschen Kollegen, der auch an dieser Schule arbeitete. Wir hatten nicht die Absicht uns mit anderen Voluntär zu treffen. Wir genossen die Natur und vor allem den Kontakt mit den Einheimischen. Das war spannend für uns. Daher habe ich oben “mittel” bei Kontakt mit zu anderen Freiwilligen angekreuzt.

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Ich habe sehr viele schöne und lustige Momente in meinem Aufenthalt gehabt. Es ist für mich schwierig einen Moment herauszuheben.

Aber doch, mir kommt etwas spezielles in den Sinn. Als meine Arbeit in der Schule vorüber war, wurde ich verabschiedet. Ich bekam rote Blumen von der Lehrerschaft geschenkt. Hinzu wurde ich mit einem roten Reispunkt auf der Stirn verabschiedet. Die Klassen haben mir selber gebastelte Papier- und Stoffblumen geschenkt. Wow, das hat mich sehr gefreut. Sie haben also meine Arbeit und Person geschätzt. Das war wirklich ein schöner Moment.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: sehr gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: weiß nicht

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Besonders gut hat mir die Freundlichkeit der Mitarbeitenden von Praktikawelten gefallen. Sie waren aufgestellt und freundlich.

Es war für mich auch positiv zu wissen, dass ich immer fragen durfte. Auch wenn die Frage nicht immer die wohlüberlegteste war. Die Mitarbeitenden behielten die Nerven. Das fand ich toll.

Die Anfragen per email wurden in kurzer Zeit beantwortet. Danke.

Die Informationen von Praktikawelten waren ausführlich und hilfreich. Die Mitarbeiter/innen konnte diese auch kompetent weitervermitteln.

Für mich war nicht immer klar, wer für meine Person zuständig ist. Das habe ich manchmal etwas vermisst. So standen auf den Briefen verschiedene Personen. Ich wusste dann nicht, an wen ich jetzt die Frage schicken solle. Dies hat mich manchmal etwas verunsichert.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Ich habe nichts zu beanstanden an meine Betreuungsperson vor Ort. Sie machte einen guten Job.

So war sie immer erreichbar per Natel oder per email. Ich durfte jederzeit bei Fragen zu ihr gelangen.

In diesen fünf Wochen an der Schule besuchte sie mich zweimal. Das war ausreichend. Dort erkundete sie sich über mein Wohlbefinden und beantwortete Fragen.

Am meisten schätzte ich, dass sie mich nach meiner Nachfrage an ein Waisenhaus vermitteln konnte. Sie wollte eigentlich zuerst nicht, da sie dieses Programm nicht mehr anbieten. Sie tat es aber auf meinen Wunsch ihn. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich konnte dadurch weiter, spannende Erfahrungen für mein Studium sammeln.

Wie war Deine Einführung in das Auslandsjahr durch das Team vor Ort?

Das erste Gespräch vor Ort war sehr gut. Sie erkundete sich, wie viel ich schon über Nepal wusste. Dieses Wissen korrigierte und ergänzte sie. Das gab bereits eine erste Sicherheit in diesem noch unbekannten Land.

In den ersten zwei Wochen hatte ich jeden Tag Unterricht. Ich lernte viel über das Land und die Leute. Dies hat mir sehr viel gebracht. So wurde ich schrittweise an die fremde Kultur herangebracht. Auch durch den spannenden Napali Sprachkurs entdeckte man das Land auf eine andere Weise. Dies hatten die Betreuungspersonen wirklich gut und mit viel Geduld und Humor gemacht. Merci.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Ja, es war eine sehr gute Entscheidung einen solchen Aufenthalt zu machen. Erstens für mein Studium. Ich konnte viele Sachen lernen und vergleichen, die ich jetzt ins weitere Studium einfliessen lassen kann. Es war interessant zu sehen, was Soziale Arbeit in Nepal heisst. Dort musste ich mich mit ganz anderen Problemen herumschlagen als in der Schweiz. Dies war spannend.

Zweitens konnte ich viel profitieren für meine Person. Durch solch einen Einsatz in einem Projekt, konnte ich nämlich das Land und die Leute von einer anderen Seite kennen lernen. Ich konnte die Leb- und Denkweise der Nepalesen hautnah erleben. So konnte ich viel davon lernen und mit nach Hause nehmen.

Ich sah auch wie schwierig es ist für eine Person nach europäischen Standard dort zu leben. Es ist hart und eindrücklich. Es war nicht immer zuckerschlecken angesagt. Ich denke diese Erfahrungen haben mich persönlich weitergebracht. Es erscheint mir nicht alles selbsverständlich zu sein. Man lernt die kleinen Sachen im Leben wieder zu schätzen.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Drei Tipp:

Offenheit.

Respekt vor der anderen Kultur.

Den Europäer/die Europäerin zu Hause lassen.

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Patrick Radmacher

Zielland: Indien

Zeitraum: 04.02.2008 – 28.04.2008

Projektart: Sozialwesen/unterr. Himachal/rajasthan

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Eine völlig neuer Subkontinent, der sehr verschieden von unseren europäischen Normen ist, manches vielleicht angsterregend, manches wunderschön.

Ich habe mich auf Voluntäre aus aller Welt gefreut, mit denen ich meine Abende im Camp verbringen kann und mit denen ich Indien erkunden kann.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die beste Zeit meines Lebens, aber es hat nichts mit den Vorstellungen zu tun, die man sich vorher gemacht hat. Sie werden alle übertroffen.

Man kann einfach schwer beschreiben, warum Handteller große Spinnen und das Waschen mit einem Eimer lustig sind und einfach dazu gehören. Man lacht mehr als in seinem ganzen Leben und Teilt die Erfahrungen mit anderen. Ihr werdet die spannendsten Sachen erzählen können, von überfüllten Busfahrten und klettern im Himalaya, von Besuchen beim Dalai Lama und Tanzen auf Hochzeiten.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Der Tag beginnt mit dem Sprint zur Dusche (das heisst, dem Eimer) um 7.30.

8.30 ist das westliche Frühstück

zwischen 9.30 und 10.30 ist der Transport zum Arbeitsplatz

13.00 ist das indische Mittagessen

bis 4 habt ihr Gelegenheit, in die Stadt zu gehen oder im Camp Cricket oder Vollyball zu Spielen, oder einfach zu lesen

zwischen 3 und 4 ist der Transport zur afternoon work, in der ihr den Tag mit Spielen oder h

Hausbesuchen in den Familien ausklingen lasst

um 7 ist das Abendessen, das gemischt indisch und westlich ist

Freizeit bis 9.30, das heisst Material für den nächsten Tag vorbereiten, was aber schon mal bis 11.00 dauern kann. Ihr könnt aber auch Filme gucken oder euch die Zeit anders vertreiben.

9.30 ist der Transport zu den Schlafplätzen, wenn ihr nicht wie ich im Haupt-Camp untergebracht seid.

Welche Erfahrungen hast Du während Deines Freiwilligendienstes gesammelt?

Mehr als auf eine Seite passt, es ist einfach etwas, das man erleben muss.

Ich empfand es als Privileg, meine Zeit in Indien verbringen durfte, in dem ich Menschen helfe und Kinder zum Lachen und Spielen bringe.

Es ist viel Improvisation, aber am Ende wollt ihr keines Euer Kinder gehen lassen und sie ebenso wenig euch. Gute Beziehungen zu den Projektbegleitern und den Voluntären, mit denen ihr arbeitet gestaltet den Alltag während des Freiwilligendienstes sehr angenehm und lustig.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Ich persönlich empfand das alltägliche Verhalten und Zusammenleben mit den Einheimischen als sehr angenehm und erlebte die meisten Menschen als offenherzig und freundlich.

Sie wissen die Arbeit die ihr macht sehr zu schätzen, verstehen aber nicht, warum man Geld bezahlt, um andern helfen zu können. Das geht gegen ihre Grundsatzvorstellungen.

Die Ladenbesitzer in der Stadt freuen sich sehr über euch (nicht nur wegen eurem Geld) sondern auch weil sie ihren Familien erzählen können, das sie heute jemand neuen kennen gelernt haben. Bald werdet ihr zu Chai und Keksen eingeladen.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Nach der Arbeit haben wir meistens in der Sonne entspannt oder Volleyball und Cricket gespielt (JEDER Inder spielt Cricket und erwartet, das ihr wenigstens die Regeln kennt, wenn ihr schon kein National-Cricket-Team habt, was als Sakrileg angesehen wird)

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Die Zeit zwischen dem Eintreffen im Camp und der Abreise.

Spezifischer?

Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich mir den Sonnenuntergang im Himalaya mit Freunden, die ich dort gefunden habe, angesehen habe. Das war definitiv der entspannteste Moment und vielleicht auch der schönste während meines Aufenthalts.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: gut

Homepage: mittel

Reiseunterlagen: sehr gut

Telefonbriefing: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? gut

Warum?

Manche Inder sprechen eher gebrochenes Englisch, was zu zu lustigen Missverständnissen führt. Jeder macht seinen Job nach besten Wissen und Gewissen, was für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Sie gehen sehr offen mit euch um und haben selbst viel Spaß bei der Arbeit.

Wie war Deine Einführung in das Auslandsjahr durch das Team vor Ort?

Als ich im meinem Hotel auf die anderen Voluntäre und den Gruppenleiter getroffen sind, wusste ich, das es eine gute Zeit wird. Ich glaube, das spricht für sich und die Qualität der Einführung.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es ist eine der wenigen Entscheidungen, nach denen man absolut sicher ist, Ja, sie war genau richtig.

Man kommt einfach mit dem Gefühl wieder, das man nicht nur etwas gutes für andere Menschen auf der anderen Seite der Welt getan hat, sondern auch, das ihr dabei den Spaß und die Erfahrung eures Lebens gemacht habt.

Ich möchte Lehrer werden und die Arbeit mit Kindern in Indien hat mich darin nur bestärkt. Es ist unglaublich, wie einige Monate in einem Zweite-Welt land eure Einstellung zu den Ereignissen auf der Welt verändern. Ihr seht euer Land mit anderen Augen, genau so wie ihr andere Länder jetzt besser versteht. Die Welt wird etwas kleiner für euch, gerade, wenn ihr viele Freunde in anderen Ländern gefunden habt und sie wieder sehen werdet.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Geht nicht, wenn ihr nicht mutig, offenherzig und weltenoffen seid. Ihr müsst einfach wissen, dass es nicht westliche Hotels sind, in denen ihr schlaft und das alles, was im ersten Moment vielleicht Überwindung oder Nerven kostet, am Ende eine super Geschichte und schöne oder lustige Erinnerungen abgibt (“ich kann nicht glauben, das ich DA geschlafen habe”,”rate, was ich in Indien gegessen habe”,”du wirst nicht glauben, was ich da erlebt habe”)

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Corinna Wagner

Zielland: Guatemala

Zeitraum: 26.09.2007 – 01.01.2008

Projektart: Wildlife

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug in Dein Auslandsjahr?

Als ich mich dazu entschlossen habe mit Praktikawelten nach Guatemala zu fliegen, war ich rundum positiv eingestellt und begeistert von der Vorstellung mal eine neue, ganz andere Kultur kennenzulernen und in das “Land des ewigen Frühlings” zu reisen, was auch wirklich notwenig war um meine Pläne vor den Skeptikern aus Familie und Freundeskreis zu verteidigen.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die Zeit dort war einfach ein Traum!

Soviel ich mir auch vorher Gedanken gemacht habe, mich erkundigt habe und versucht habe mir Guatemala vorzustellen – es wurde einfach in jeglicher Hinsicht übertroffen. “Nach meinen Vorstellungen” war es nicht – meine Vorstellungen kamen gegen das “wahre Guatemala” einfach gar nicht an!

Die Menschen und besonders meine Gastfamilie waren super lieb zu mir!

Aber auch andere Menschen waren sehr nett zu mir, Vilma natürlich, meine “Lehrerin” Antonia in der Schule genauso… Wir haben soviel gelacht und uns ausgetauscht über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen und waren oft sehr verwundert über das unterschiedliche Leben.

Im Wildlife-Projekt hab ich mich ebenso unglaublich wohl gefühlt!

Die Arbeit hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn man wirklich zupacken musste, man dreckig wurde und es teilweise wirklich anstrengend war. Aber es wurde trotz wechselnder Freiwilligen immer miteinander gearbeitet, sich gegenseitig geholfen und die Atmosphäre war einfach super!

Ich hab wirklich viel von der dortigen Tierwelt sehen und erfahren dürfen und habe viel gelernt! Wohl auch dadurch, dass man den Tieren doch näher war als gedacht! Besonders da auch Babyaffen zu versorgen waren, mit denen man dann doch sehr viel Zeit verbracht hat und ich auch bei einer OP dabei sein durfte.

Uns wurde auch recht viel Verantwortung übertragen und ich bin jeden Morgen mit Freude zum Füttern und Saubermachen gegangen.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? sehr gut

Wie gut hat Dir der Kurs im Auslandsjahr gefallen? sehr gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

In der Station fing der Tag recht früh an.. Um 7 Uhr wurde sich in der Regel in der Quarantänestation getroffen, ein Blick in den Arbeitsplan geworfen und dann wurden die zugewiesenen Käfige gründlich gesäubert und die Tiere gefüttert. Es kam darauf an, wie viele Freiwillige vor Ort waren, dementsprechend mehr oder weniger Zeit brauchte man für die Arbeiten.

Zwischen 8 und 9 Uhr gab es dann Frühstück für uns. Die benötigte Stärkung für die kommenden Arbeiten.

Um 11 war dann noch mal antreten in der Quarantäne angesagt – in den meisten Käfigen wurde dann das restliche Futter rausgeholt und noch mal geputzt, Futterschüsseln geschrubbt und regelmäßig desinfiziert, manchmal noch kleinere Dinge wie Handtücherwaschen etc…

- meist war man um halb 1 fertig und hat dann noch ein bisschen gequatscht, meine Familie hat dann gerne mal angerufen…

Welche Erfahrungen hast Du während Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?

In allererster Linie bin ich durch den Aufenthalt dort in Guatemala viel selbstbewusster geworden!

Ich bin allein durch Guatemala gereist, habe viele Dinge dort selbst organisiert, viele neue Dinge gesehn und erlebt und vieles Neues ausprobiert und bin einfach mal ein Wagnis eingegangen.

Es sind teilweise die einfachen Momente an die ich immer wieder denke! In einer lustigen Runde irgendwo zu sitzen, Bananen oder Kokosnüsse vom Baum zu essen, angeregte Gespräche zu führen und mehr braucht man in so einem Moment wirklich nicht….

Ich hab versucht mich anzupassen und es ist mir, meiner Meinung nach, auch gut gelungen, hab verzichtet und dabei soviel zurückbekommen an positiver Resonanz auf meine eigene Persönlichkeit…

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht?

Im Allgemeinen wurde ich dort sehr herzlich aufgenommen und man ist mir entgegen gekommen wo es nur möglich war.

Grad die Menschen dort machen diesen Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis, indem sie mir die Möglichkeit gaben an ihrem Leben irgendwo teilzuhaben und es kennen zu lernen. Die Gespräche haben mich am meisten beeindruckt und haben mich wohl auch am meisten beeinflusst.

Die unterschiedlichen Arten sein Leben zu führen und der Austausch darüber- eine ganz andere Mentalität mit doch anderen Werten.

Und nach meinem Empfinden fast immer gut gelaunt – unglaublich!

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Ich war eigentlich ständig unterwegs und hab mir fast alles angeschaut!

Die Angebote aus der Schule waren oft eine schöne Abwechslung…

- eine Tour auf den Pacaya (Vulkan)

- ein Besuch des Jademuseums

- ein Besuch der “Bombenfabrik”

- ein Ausflug zum Aussichtspunkt “Cerro de la Cruz”

- ein Salsa-Kurs

und noch viel mehr… es wurde eigentlich jeden Tag etwas angeboten!

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Es gab dort soooo viele wunderschöne Momente.

Ein Moment den ich wohl nie vergessen werde, ist wohl mein erster Morgen in Guatemala bei meiner Gastfamilie.

Ich konnte nun vielleicht 10 Worte Spanisch und hab meine Gastmutter, auch weil ich so nervös war, gar nicht verstanden und wusste weder ein noch aus… Nach der langen Reise und der sehr kurzen Nacht lagen meine Nerven einfach blank, dass mir die Tränen in die Augen geschossen sind und ich mich in meinem Zimmer aufs Bett gesetzt habe. Meine Gastmutter hat das mitbekommen und kam in mein Zimmer und hat mich einfach in den Arm genommen. In dem Moment wusste ich für mich, dass ich dort herzlich willkommen bin und hab mich wohlgefühlt und wusste, dass ich in Guatemala immer eine Anlaufstelle haben werde und es eine tolle Zeit wird.

Ebenso unvergessliche Momente waren es, wenn man von der Natur einfach überwältigt wurde.

Grade der Vulkan bzw. die Lava wird mir da in Erinnerung bleiben, weil er die Belohung für einen sehr schwierigen Aufstieg war….

Klitschnass, stolz und dann die Hitze der Lava, die einen innerhalb kürzester Zeit getrocknet hat und das Gefühl wie die Lava selbst die riesigen Gesteinbrocken auf denen man steht, bewegt.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: mittel

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die zusammengestellten Informationen fand ich wirklich sehr hilfreich und auch das Telefonbriefing hat mir gut gefallen, obwohl es für mich besser gewesen wäre, wenn ich die schriftlichen Informationen schon vorher gehabt hätte, da so vieles doppelt erklärt wurde und ich bei der Durchsicht der Informationen weitere Fragen bekam, wofür ich dann noch mal anrufen musste und demnach auch Ihnen einen mehrfachen Arbeitsaufwand zugemutet habe.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? gut

Warum?

Sowohl Vilma als auch die Angestellten von Arcas haben sich wirklich wunderbar um mich gekümmert und ich bin rundum zufrieden.

Wie war Deine Einführung in das Auslandsjahr durch das Team vor Ort?

Vilma hat mich am ersten Tag nach der Schule nach Hause gebracht und mir die wichtigsten Stellen Antiguas gezeigt. Der Einführungsrundgang der Schule ist nur an einem Tag, was aber nicht schlimm war, da die anderen Freiwilligen mir alles Notwendige gezeigt haben. Ich hatte keine Probleme mich zurecht zu finden.

Als ich am ersten Tag in die Schule kam, hat meine Lehrerin sich direkt um mich gekümmert und ich war absolut zufrieden.

Allein nach Flores fahren war auch absolut in Ordnung und mit Vilmas Skizze hab ich auch die Bootsstelle ohne Probleme gefunden.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war die beste Entscheidung die ich überhaupt treffen konnte!

Ich hab für mich soviel gelernt und so viele Erfahrungen gemacht von denen ich noch ganz, ganz lange zehren werd!

Es war eine unheimlich schöne Zeit, die ich nie vergessen werde…

Der Aufenthalt war sowohl gut für mein Selbstbewusstsein, als auch für mein Selbstvertrauen und hat mir eine ganz andere Sicht auf unser tägliches Leben zuhause vermittelt.

Den Luxus den wir haben und oft nicht mehr zu schätzen wissen und dass manchmal ganz andere Dinge wichtig sind, dass das einfache Leben auch seinen Reiz und seine Vorteile hat.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Bei mir hat es sich bewiesen die Ratschläge der Einheimischen anzunehmen und ansonsten ganz offen an alles heranzugehen und alles auszuprobieren.

Guckt euch Guatemala an, reist herum soweit es euch möglich ist und nehmt die Angebote wahr.

Offenheit und Freundlichkeit öffnen einem fast alle Türen und dann wurde mir auch geholfen, wo ich denn Hilfe brauchte. Und ein Gespräch lohnt sich immer! Sich mit den Menschen dort auszutauschen und deren Sicht nachzuvollziehen lohnt sich!

Auslandsjahr- Veranstalter: Praktikawelten

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