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9. Jun. 2011

Klarissa hat 2 Monate Freiwilligenarbeit im Projekt Sozialarbeit in Ghana geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht.

„Vor dem Abflug hatte ich keine konkreten Vorstellungen. Mir gingen viele Gedanken durch den Kopf, aber ich wusste nicht, was mich letztendlich dann erwarten würde.

Man hat sehr viele Gedanken anfangs…aber wenn man dann die Realität in Ghana sieht ist man erstaunt, wie anders es eigentlich ist. Die Erziehung, die Hygienestandards, das Essen, die Mentalität…all das kann man in einem Katalog gar nicht beschreiben, sodass wir es uns genauso vorstellen hätten können, wie es dann wirklich war. Aber ich war fasziniert…

Mir hat meine Unterkunft sehr gut gefallen und mein typischer Tagesablauf sah in etwa so aus:

07:00 Uhr Aufstehen und Glück haben, dass man gleich einen Platz im Bad bekommt, das wir zu acht genutzt haben.

07:30 Uhr gemütliches Frühstück auf der Terrasse und Plaudern mit den anderen Mädels

08:30 Uhr Los gehts zum Projekt, erst mit dem Tro Tro, dann 15 Minute zu Fuß

09:00 Uhr Projekt – Kinder beschäftigen, spielen oder auch trösten

12:30 Uhr Fußmarsch zurück vom Projekt, anschließend Tro Tro Fahrt

13:00 Uhr verschwitzt im Haus angekommen und erst mal erfrischen

bis 14:00 Uhr gemeinsam Kochen oder irgendwas Essbares auf der Straße kaufen

14:30 Uhr Freizeitstress – zum Circle oder Kaneshie einkaufen gehen, an den Strand fahren, Einkäufe erledigen, Wäsche waschen

18:00 Uhr zum Maisstand laufen und einen Mais bestellen, gemeinsam kochen, im Internetcafe sitzen oder duschen

19:00 Uhr den Abend auf der Terrasse ausklingen lassen, Besuch des Africa Aerobics, Gospel Chor, Salsa Tanzen.

21:00 Uhr Schlafen gehen, man wird es nicht glauben, aber in Ghana gehen alle Mädels im Haus so früh ins Bett.

Während der Arbeit konnte ich die unterschiedlichen Lebensweisen zweier Länder kennenlernen. Der Kontakt zu den Einheimischen wie auch zu den anderen Freiwilligen war sehr gut und ich konnte ganz schöne Erfahrungen sammeln, sodass man jederzeit wieder in das Land möchte.

In meiner Freizeit habe ich viel unternommen, also beispielsweise Gospel Chor, Salsa Tanzen, Internetcafe, Fitness Studio (Africa Aerobic), Einkaufen auf den Märkten, Wochenendausflüge an verschiedene Strände mit Übernachtung in Strohhütten, Nationalparks und Wasserfälle besucht, Bergsteigen auf den Shai Hills, Tiere beobachtet, Kleidung nähen lassen

Mein schönster Moment war das Salsa tanzen mit den Einheimischen an einem Freitagabend im Liberty Hotel.

Betreut wurde ich sehr gut, es war eine optimale Organisation. Sehr nette Mädels am Telefon! Vor Ort fand ich die wöchentlichen Meetings im Praktikawelten-Haus mit den Programmkoordinatoren besonders gut. Super war auch die deutsche Frau, die uns bei Problemen half, die auf Englisch nur schwer zu erklären waren.

Für mich war es die beste Entscheidung aller Zeiten!!! Zukünftigen Teilnehmern möchte ich noch das mit auf den Weg geben: Nicht gleich in den ersten Tagen aufgeben, sondern sich eine Eingewöhnungsphase zugestehen. Der eine braucht nur einen Tag, der andere eben zwei Wochen. Bei mir hat es nach dem 3. Tag “klick” gemacht und die Zeit dort habe ich sehr genossen.“

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