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30. Jan. 2009

Fragebogen von Silke Thiel

Zielland: Peru

Zeitraum: 05.10.2007 – 29.11.2007

Projektart: Sozialwesen

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Ich wollte Spanisch lernen und ausserdem Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns. Und natürlich ein interessantes Land kennenlernen und dadurch meinen Horizont erweitern.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Das Projekt gab mir die Möglichkeit, mich sehr intensiv mit den Kindern zu beschäftigen. Dazu gehörten Hausaufgaben machen, Englischunterricht geben sowie mit den Kleinsten spielen und malen. Die Tätigkeiten waren sehr abwechslungsreich und durch unterschiedliche Altersgruppen und sehr offene Kinder wurde es nie langweilig. Ausserdem hatte ich das Gefühl, den Kindern durch meine Mitarbeit helfen zu können, insbesondere durch den Englischunterricht, was meine erste Priorität für die Mitarbeit in einem Projekt war.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? schlecht

Wie erfolgreich war der Kurs? mittel

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Ich nahm gegen zwei den Bus und fuhr etwa 45min. in einen Vorort von Cusco. Um drei ging das Projekt los, meist erwarteten mich die Kinder schon vor dem Haus. Es handelt sich um eine kleine Hütte, die Tische, Stühle und ein paar Materialien zum Hausaufgaben machen und Spielen enthält. Dort habe ich zuerst mit den Älteren Hausaufgaben gemacht und anschließend mich mit den kleineren Kindern beschäftigt. Wir haben Spiele gespielt oder zusammen gemalt. Anschließend habe ich den Kindern Englischunterricht gegeben, was sie mir großer Begeisterung aufgenommen haben! Zum Abschied gabs noch Mate, der entweder von mir oder den anderen Lehrerinnen vorbereitet wurde. Gegen halb sechs mussten wir aufhören, da das Haus keinen Strom hat und es um diese Zeit zu dunkel wurde, um zu spielen oder zu lernen.

Welche Erfahrungen hast Du während Deinem Auslandsjahr gesammelt?

Mich haben die Kinder sehr beeindruckt. Sie sind sehr arm, aber haben dennoch eine Lebensfreude, von denen viele Europäer sich eine Scheibe abschneiden könnten.

Sie waren unglaublich offen und interessiert, wodurch wir uns sehr schnell angefreundet haben. Bemerkenswert fand ich auch die Begeisterung, mit der die Kinder am Englischunterricht teilgenommen haben. Dadurch hat die ganze Arbeit sehr viel Spaß gemacht, weil man den Kindern angemerkt hat, wie gut Ihnen die Aufmerksamkeit tut. Oft konnte man sie mit Kleinigkeiten begeistern, indem man z.B. mit ihnen gemalt hat oder ihnen einfach zugehört hat. Das war ein sehr schönes Gefühl, weil man zumindest ein paar Kindern durch die Mitarbeit helfen kann.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? mittel

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Da ich in dem Praktikantenhaus gewohnt habe, habe ich nicht mit Einheimischen zusammengelebt. Der Kontakt zu Peruanern beschränkte sich im Wesentlichen auf die Lehrerinnen in meinem Projekt und die Lehrer in der Sprachschule.

Generell hat mir die Mentalität sehr gut gefallen, da es sich meist um offene, sehr freundliche Menschen handelt.

Allerdings wurde ich von den Lehrerinnen in dem Projekt mehrfach aufgefordert, einiges einzukaufen. Was ich auch gemacht habe, da man schließlich unterstützen möchte. Es kam nie ein Dankeschön und sie wurden im Gegenteil immer fordernder. Ich hatte das Gefühl sie sehen mich wie eine reiche Millionärin, die in Deutschland noch nicht mal arbeiten geht. Da sollte unbedingt mal Aufklärung geleistet werden, weil selbstverständlich ist es schließlich nicht, dass wir finanzielle Unterstützung leisten, wir zahlen schließlich schon eine Menge Geld an die Organisation!

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

In meiner Freizeit habe ich mich mit anderen Freiwilligen getroffen. Wir sind abends zusammen essen oder tanzen gegangen oder haben uns einfach nur im Praktikantenhaus zum quatschen getroffen. Am Wochenende haben wir fast immer Ausflüge gemacht, z.B. nach Machu Picchu oder an den Titicaca-See, was tolle Erlebnisse waren!

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Mein schönster Moment war, als ich am zweiten Tage zum Projekt gekommen bin und einige Kinder mich ganz fest gedrückt haben, weil sie sich so gefreut haben, dass sich jemand um sie kümmert.

Sehr schön war auch nach ein paar Wochen zu merken, dass man sich schon ganz gut auf Spanisch unterhalten kann!

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die Organisation in Deutschland war sehr gut!

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5.) Dein Fazit

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war eine meiner besten Entscheidungen diesen Auslandsaufenthalt zu machen! Ich habe tolle Erfahrungen im Projekt gemacht und ein faszinierendes Land kennengelernt.

Das Team in Deutschland war wirklich super, im Vorfeld und auch als ich schon unterwegs war, an dieser Stelle nochmal großes Lob!

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Seid offen für eine andere Mentalität und Kultur und für ein Land, das ganz anders ist als Deutschland. Genau das ist es, was diese Erfahrung so spannend und interessant macht! Und reist so viel wie möglich, am WE und am besten noch im Anschluss an das Projekt!

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Andreas Bitter

Zielland: Peru

Zeitraum: 09.08.2007 – 04.10.2007

Projektart: Inka

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

es interessierte mich sehr eine neue Art von Leben kennen zu lernen. Ich erwartete neue Eindrücke zu bekommen, welche mich prägen würden.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Warum?

Cusco war viel touristischer als ich dachte. Natürlich war mir klar, das dort viel Touristen sein würden, aber die einheimischen Menschen waren dadurch nicht sehr ehrlich zu einem(nicht alle)

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag.

-gegen 8.30 Uhr frühstückten wir

-dann kamen die Kinder. Wir spielten mit ihnen und versuchten uns mit ihnen zu unterhalten. Nachmittags waren nur noch die älteren Kinder da, mit denen wir englisch übten.

-danach, als die fort waren, machten wir ein Plan für den nächsten Tag und hofften die Kinder würden Spaß daran haben.

-gegen 18 Uhr gab es Abendessen(immer sehr gut)

-Abends saßen wir zusammen und machten öfters ein Lagerfeuer

-an manchen Tagen stand ich früher auf und ging wandern. Das war wirklich sehr schön und interessant.

Welche Erfahrungen hast Du während Deinem Auslandsjahr gesammelt?

Die Menschen außerhalb der Touristencentren waren wirklich sehr freundlich und lebensfroh. Es gab viele Kinder die großes Interesse am lernen hatten, obwohl es nicht einfach für sie war. Ich kam auch sehr gut mit dem “weniger haben” zurecht.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? mittel

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? mittel

Wie hat Dir das Land gefallen? gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

In den Städten war es sehr schwer einen normalen Kontakt mit ihnen zu haben (zu viele Touristen). Aber in den ländlicheren Gegenden war es wirklich gut. Sobald man sich etwas näher kam, konnte man sich gut unterhalten und Gemeinsamkeiten finden. Man entdeckt auf eine sehr schöne Art und Weise, das alle Menschen gleich sind. Egal woher jemand kommt und wie er lebt.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

-Ich habe viele Ruinen gesehen, welche immer sehr verblüffend waren

-Selbst die Busfahrten waren interessant. Auch wenn diese immer sehr lang waren (ca.12 h), hatte man doch immer was zu sehen und billig waren diese auch.

-Wir haben eingentlich alle Sehenswürdigkeiten, die man so in den Reiseführern finden kann, besucht. Öfters auch mit den anderen Freiwilligen zusammen.

-Am Wochenende waren wir in verschieden Bars mit live-musik und trafen uns dort mit Einheimischen und Freiwilligen.

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Eine 3tägige Wanderung durch den colca canon. Ich hatte mich sehr gut mit unserem Führer verstanden und hab dadurch viele neue Eindrücke bekommen. Der Kontrast zwischen rauhem Fels und dem Grün im Tal war beeindruckend. Nachts bin ich mit 2 Führern den colca canon wieder hinaufgestiegen. Soviele Sterne habe ich noch nie gesehen-hammer-. Aber so fertig war ich auch noch nie in meinem Leben. Wir sind die 2000 Höhenmeter in dem Tempo der Einheimischen hinaufgerannt. Das war wirklich ein klasse Erlebnis.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: weiß nicht

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: weiß nicht

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Man hätte etwas besser über die Arbeit im Dorf Bescheid wissen sollen. Dadurch hätte man sich besser vorbereiten können. Vielleicht wären ein paar unterlagen, wie bei einem Reiseführer, recht hilfreich.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? ganz ok

Warum?

Man hat nicht wirklich oft jemanden davon gesehen. Ich kann also wenig dazu sagen.

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

Kurz & bündig

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war auf jeden Fall eine sehr tolle Erfahrung, aber etwas teuer.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Man sollte nicht gleich am Anfang viel einkaufen, was einem wirklich schwer fällt. Es gibt nämlich ein Haufen vieler schöner Dinge, die aber mit der Zeit immer billiger werden, da man sich einfach später besser auskennt. Ich bin sehr glücklich viel gereist zu sein, da man darurch am meisten Kontakt zu den Einheimischen bekommt. Es wäre nicht dumm gewesen noch 1 oder 2 Monate dranzuhängen.

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten