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30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Patrick Radmacher

Zielland: Indien

Zeitraum: 04.02.2008 – 28.04.2008

Projektart: Sozialwesen/unterr. Himachal/rajasthan

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an Dein Auslandsjahr?

Eine völlig neuer Subkontinent, der sehr verschieden von unseren europäischen Normen ist, manches vielleicht angsterregend, manches wunderschön.

Ich habe mich auf Voluntäre aus aller Welt gefreut, mit denen ich meine Abende im Camp verbringen kann und mit denen ich Indien erkunden kann.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die beste Zeit meines Lebens, aber es hat nichts mit den Vorstellungen zu tun, die man sich vorher gemacht hat. Sie werden alle übertroffen.

Man kann einfach schwer beschreiben, warum Handteller große Spinnen und das Waschen mit einem Eimer lustig sind und einfach dazu gehören. Man lacht mehr als in seinem ganzen Leben und Teilt die Erfahrungen mit anderen. Ihr werdet die spannendsten Sachen erzählen können, von überfüllten Busfahrten und klettern im Himalaya, von Besuchen beim Dalai Lama und Tanzen auf Hochzeiten.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Der Tag beginnt mit dem Sprint zur Dusche (das heisst, dem Eimer) um 7.30.

8.30 ist das westliche Frühstück

zwischen 9.30 und 10.30 ist der Transport zum Arbeitsplatz

13.00 ist das indische Mittagessen

bis 4 habt ihr Gelegenheit, in die Stadt zu gehen oder im Camp Cricket oder Vollyball zu Spielen, oder einfach zu lesen

zwischen 3 und 4 ist der Transport zur afternoon work, in der ihr den Tag mit Spielen oder h

Hausbesuchen in den Familien ausklingen lasst

um 7 ist das Abendessen, das gemischt indisch und westlich ist

Freizeit bis 9.30, das heisst Material für den nächsten Tag vorbereiten, was aber schon mal bis 11.00 dauern kann. Ihr könnt aber auch Filme gucken oder euch die Zeit anders vertreiben.

9.30 ist der Transport zu den Schlafplätzen, wenn ihr nicht wie ich im Haupt-Camp untergebracht seid.

Welche Erfahrungen hast Du während Deines Freiwilligendienstes gesammelt?

Mehr als auf eine Seite passt, es ist einfach etwas, das man erleben muss.

Ich empfand es als Privileg, meine Zeit in Indien verbringen durfte, in dem ich Menschen helfe und Kinder zum Lachen und Spielen bringe.

Es ist viel Improvisation, aber am Ende wollt ihr keines Euer Kinder gehen lassen und sie ebenso wenig euch. Gute Beziehungen zu den Projektbegleitern und den Voluntären, mit denen ihr arbeitet gestaltet den Alltag während des Freiwilligendienstes sehr angenehm und lustig.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Ich persönlich empfand das alltägliche Verhalten und Zusammenleben mit den Einheimischen als sehr angenehm und erlebte die meisten Menschen als offenherzig und freundlich.

Sie wissen die Arbeit die ihr macht sehr zu schätzen, verstehen aber nicht, warum man Geld bezahlt, um andern helfen zu können. Das geht gegen ihre Grundsatzvorstellungen.

Die Ladenbesitzer in der Stadt freuen sich sehr über euch (nicht nur wegen eurem Geld) sondern auch weil sie ihren Familien erzählen können, das sie heute jemand neuen kennen gelernt haben. Bald werdet ihr zu Chai und Keksen eingeladen.

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Nach der Arbeit haben wir meistens in der Sonne entspannt oder Volleyball und Cricket gespielt (JEDER Inder spielt Cricket und erwartet, das ihr wenigstens die Regeln kennt, wenn ihr schon kein National-Cricket-Team habt, was als Sakrileg angesehen wird)

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Die Zeit zwischen dem Eintreffen im Camp und der Abreise.

Spezifischer?

Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich mir den Sonnenuntergang im Himalaya mit Freunden, die ich dort gefunden habe, angesehen habe. Das war definitiv der entspannteste Moment und vielleicht auch der schönste während meines Aufenthalts.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: gut

Homepage: mittel

Reiseunterlagen: sehr gut

Telefonbriefing: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? gut

Warum?

Manche Inder sprechen eher gebrochenes Englisch, was zu zu lustigen Missverständnissen führt. Jeder macht seinen Job nach besten Wissen und Gewissen, was für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Sie gehen sehr offen mit euch um und haben selbst viel Spaß bei der Arbeit.

Wie war Deine Einführung in das Auslandsjahr durch das Team vor Ort?

Als ich im meinem Hotel auf die anderen Voluntäre und den Gruppenleiter getroffen sind, wusste ich, das es eine gute Zeit wird. Ich glaube, das spricht für sich und die Qualität der Einführung.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es ist eine der wenigen Entscheidungen, nach denen man absolut sicher ist, Ja, sie war genau richtig.

Man kommt einfach mit dem Gefühl wieder, das man nicht nur etwas gutes für andere Menschen auf der anderen Seite der Welt getan hat, sondern auch, das ihr dabei den Spaß und die Erfahrung eures Lebens gemacht habt.

Ich möchte Lehrer werden und die Arbeit mit Kindern in Indien hat mich darin nur bestärkt. Es ist unglaublich, wie einige Monate in einem Zweite-Welt land eure Einstellung zu den Ereignissen auf der Welt verändern. Ihr seht euer Land mit anderen Augen, genau so wie ihr andere Länder jetzt besser versteht. Die Welt wird etwas kleiner für euch, gerade, wenn ihr viele Freunde in anderen Ländern gefunden habt und sie wieder sehen werdet.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Geht nicht, wenn ihr nicht mutig, offenherzig und weltenoffen seid. Ihr müsst einfach wissen, dass es nicht westliche Hotels sind, in denen ihr schlaft und das alles, was im ersten Moment vielleicht Überwindung oder Nerven kostet, am Ende eine super Geschichte und schöne oder lustige Erinnerungen abgibt (“ich kann nicht glauben, das ich DA geschlafen habe”,”rate, was ich in Indien gegessen habe”,”du wirst nicht glauben, was ich da erlebt habe”)

Auslandsjahr-Veranstalter: Praktikawelten

29. Jan. 2009

Auslandsjahr von Christopher Plato

Zielland: Indien

Zeitraum: 14.01.2008 – 10.03.2008

Projektart: Freiwilligenarbeit Sozialwesen/ Unterrichten in Goa

1.) Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug ins Auslandsjahr?

Ich habe mir Indien als ein lebendiges und forderndes Reiseziel vorgestellt.

Über das Projekt wollte ich einen Beitrag zur Ausbildung der KInder eines anderen Landes leisten.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

war sehr schön, aber anders, als ich dachte

Warum?

Die Zeit war sehr schön, eigentlich auch nicht viel anders als ich dachte.

Da ich im Vorfeld aber keine speziellen Vorstellungen hatte, konnte ich mich auf sämtliche Gegebenheiten frei und unkompliziert einstellen.

Wie hat Dir Deine Unterkunft gefallen? gut

Wie war Dein Tagesablauf mit Freiwilligenarbeit? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

Ich habe in der Grundschule in Colva Englisch unterrichtet,und nach einiger Zeit in einem Nachmittags-Förderkurs Kinder unterschiedlichen Alters bei ihren Aufgaben verschiedener Fächer betreut.

Eine Vorbereitung darauf war nie konkret möglich, da man mit den unterschiedlichsten Fragestellungen konfrontiert war.

Typisch und regelmäßig war der Englischunterrricht, auch im Rahmen des Förderkurses mit einem fünfjährigen Jungen, für den ich verschiedene Übungen vorbereitet habe, da er schnelle Fortschritte erzielte, und mit den Aufgaben aus seiner Schule meist unterfordert war.

Welche Erfahrungen hast Du bei Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?

Erfahrungen insbesondere im Umgang mit JUngen und Mädchen verschiedenen Alters, und der Möglichkeit diese Kinder nach einiger Zeit einzuschätzen und kennenzulernen.

Das war sicher nur bedingt möglich, war aber eine interessante Herausforderung.

Ebenso die Beschäftigung mit Schulfächern von Allgemeinwissen bis hin zu Biologie.

Von großer Bedeutung waren aber auch die Erfahrungen in der Gemeinschaft der anderen Freiwilligen.

Es war eine der interessantesten Erfahrungen, mit so vielen Menschen aus aller Welt zusammenzuleben.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen? sehr gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?

Ich habe mich insbesondere mit der Staff im Camp angefreundet und bin immer wieder mit Einheimischen ins Gespräch gekommen, auch weil ich während der Zeit die Landessprache gelernt habe.(und hier weiterlerne)

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Am Wochenende standen mehrere Orte in Goa zur Verfügung, die es sich lohnte, zu besuchen.

Dabei war ich mit anderen Freiwilligen zusammen.

Gelegenlich habe ich auch mit den Mitgliedern der Leute, die das Camp in Stand gehalten haben, Cricket gespielt, Hindi gelernt oder sie über Dinge, die mich an Indien interessiert haben, ausgefragt.

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Schön waren die Momente, in denen ich das Gefühl hatte, einem Menschen, ob Fremd oder Einheimisch, wirklich nähergekommen zu sein.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: sehr gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: gut

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die Organisation war gut.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deines Aufenthaltes durch das Team vor Ort? super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die Leute vor Ort haben sich jederzeit erfolgreich bemüht, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

HIer und da gab es ein paar Lücken, insgesamt aber war die Einführung gut.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen? Hat Dich Dein Aufenthalt weitergebracht?

Es war die richtige Entscheidung, und der Aufenthalt hat mich im Nachhinein weitergebracht als ich zunächst erwarten konnte.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Nicht zu viele Erwartungen haben, die Dinge geschehen lassen.

Veranstalter der Freiwilligenarbeit in Indien