30. Jan. 2009
Auslandsjahr von Sabrina Della Casa
Zielland: Ghana
Zeitraum: 28.01.2008 – 25.02.2008
Projektart: Humanmedizin
Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug in Dein Auslandsjahr?
Ein neues Land kennen zu lernen. Die Leute, die Kultur und das Arbeiten in diesem Land auf eine andere Art zu entdecken als gewöhnlich. Aber vorallem mich weiter zu entwickeln.
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2.) Dein Programm im Auslandsjahr
Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt empfunden?
war sehr schön, aber anders, als ich dachte
Warum?
Ich dachte ich könnte mehr arbeiten. Schlussendlich musste ich feststellen, das in Ghana die Arbeit so geteilt wird, dass möglichst viele Leute einer Arbeit nachgehen könnnen und somit Geld verdienen können. Es hat sich trotzdem für mich gelohnt, weil auch vom zusehen, habe ich mich selber weiterentwickelt und das was ich hier habe, mehr schätzen gelernt.
Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? gut
Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.
Nach dem Frühstück ging es mit dem TroTro Richtung Spital. Es war nie langweilig, irgendetwas war immer. Ob wir nun kein TroTro bekamen oder im Stau standen, die Fahrt war immer amüsant. Da ich im Spital jeden Tag die Abteilung gwechselt habe, war jeder Tag anders. Einmal gab es mehr zu sehen, ein anderes mal weniger. Es kam natürlich auch darauf an wieviele Patienten an diesem Tag im Spital waren. Nach 6 Stunden arbeiten ging es meistens nach Hause oder in Internet-Café. Ab und zu gingen wir direkt noch an einem Markt um noch nach Souvenirs Ausschau zu halten. Es war jedenfalls immer etwas los.
Welche Erfahrungen hast Du während Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?
Die Arbeitsweise in Ghana kann nicht verglichen werden mit unserer. Die Patienten dort, sind froh, wenn sie untersucht und behandelt werden, egal auf welch robusten Weise. Während du hier, alles für den Patienten machst und trotzdem ist er nicht zufrieden. Auch wird die Arbeit so geteilt, dass möglichst viele Angestellte etwas zum arbeiten haben. Was bei uns 1 Arbeiter erledigen kann, machen in Ghana 5 Arbeiter. Nicht weil sie es nicht können, sondern nur, damit mehr Leute einer Arbeit nachgehen können und somit Geld verdienen können.
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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr
Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut
Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut
Wie hat Dir das Land gefallen? gut
Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? gut
Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen im Auslandsjahr gemacht?
Die Ghanaer sind freundliche und hilfsbereite Menschen. Man wird von allen Seiten angesprochen, manchmal lieb, manchmal aber auch unverschämt, kommt natürlich auch darauf an wo man ist. Grundsätzlich wollen sie dir helfen und dich beschützen. An einem Tag, als wir in der Kirche den Fussball-Match anchauten, ging mein Flip Flop kaputt. Ein Einheimischer kam auf mich zu und bot mir an den Flip Flop zu flicken, einfach so. Ich war sehr erstaunt über diese Geste, da ich das so noch nie erlebt habe. Auch gab es viel die Situation, das dir Einheimische den Rat gaben, gut auf deine Tasche zu achten, da nicht alle Ghanaer so lieb wären. Grundsätzlich kann man sagen, das sie sehr beschützerisch sind, die Ghanaer
Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)
Am Abend sassen wir viel auf der Terasse und haben geredet, etwas getrunken, gespielt, uns Geschichten erzählt oder Musik gehört. Manchmal gingen wir auch Essen. An den Wochenende unternahmen wir Ausflüge, machten eine Shopping-Tour oder gingen an den Strand. Ich versuchte soviel wie möglich zu unternehmen, damit ich in den kurzen 4 Wochen, trotzdem noch viel sah von Ghana.
Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)
Ich war bei 3 Geburten dabei. Ich sah, wie 3 Mädchen zur Welt kamen und das war ein Erlebnis, was mir bleiben wird.
In der Freizeit, als ich mit den anderen Freiwilligen unterwegs war, gab es viele lustige Momente. Wir verstanden uns gut und somit war die Stimmung immer sehr amüsant untereinander.
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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr
Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?
Anfragen per E-Mail: gut
Homepage: gut
Reiseunterlagen: sehr gut
Telefonbriefing: gut
Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: gut
Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?
Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?
Ich war zufrieden. Bei Anfragen kam immer schnell eine Antwort zurück, welche auch gut und verständlich erklärt war.
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5.) Deine Betreuung im Zielland
Wie war die Betreuung während Deiner Freiwilligenarbeit durch das Team vor Ort? gut
Warum?
Daniell gab sich stets Mühe. Fragte uns immer, ob alles in Ordnung wäre mit dem Projekt oder ob es irgendwelche Probleme gibt. Falls was war, versuchte er es zu lösen.
Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?
Gut. Die Informationen die ich bekam, waren gut zusammengestellt und mit der City-Tour gut verbunden. Somit war die Einführung sehr informativ und interessant gestaltet.
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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr
War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?
Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?
Ich bereue es auf gar keinen Fall. Ich werde sicher wieder einmal so einen Auslandaufenthalt machen. Man lernt die Leute in dem Land auf einer anderen Art kennen und auch sich selber, lernt man kenne. Ich habe mich sicherlich weiterentwickelt, wie genau, kann ich jetzt noch nicht sagen, für das muss ich mich hier in der Schweiz wieder richtig “einleben”.
Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?
Keine Angst vor dem Unbekannten zu haben. Man erlebt jeden Tag ein Abendteuer, welches einem im ersten Augenblick sicherlich erschrecken lässt. Aber es lohnt sich, die Erfahrung welche sich daraus ziehen lässt, bringt einem weiter im Leben.
Nehmt genügend T-Shirt mit, man schwitz in Ghana so extrem und die Handwäsche ist auch sehr anstrengend.
Auslandsjahr- Veranstalter: Praktikawelten