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12. Apr. 2012

Mirjam Sonja Müller (12 Wochen „Physiotherapie“ in Guatemala)

 

Mirjam war 12 Wochen in Guatemala und hat dort in der Physiotherapie gearbeitet. Das sind ihre Erfahrungen mit Land, Leuten und ihrem Projekt:

 

Die Zeit im Projekt war super: Mein Physio-Projekt war toll organisiert und strukturiert. Jeden Tag gab es einen „Stundenplan“ mit Patienten, die selbstständig behandelt werden sollten. Das Team war sehr sehr nett, hilfsbereit und dankbar für die Unterstützung.

An einem typischen Arbeitstag wartete gegen 8:30 der erste Patient auf uns. Für jeden Patienten hatten wir 30-45 Minuten Zeit. Die Pflegerinnen brachten sie zur Therapie und holten sie auch wieder ab, sodass die Behandlungszeit voll ausgenutzt werden konnte. Häufig bestand die Therapie aus Atemtherapie und Durchbewegen. Unsere Arbeitszeit ging ca. bis 12:00, wir hatten also fünf Patienten täglich und zwischendurch eine Viertelstunde Frühstückspause.

Egal, wie schwer die Kinder behindert waren, sie wurden stets sehr liebevoll, voller Respekt und fröhlich versorgt und behandelt – das hat mich beeindruckt!

Mit der fremden Kultur bin ich gut zurechtgekommen und bei den Einheimischen ist das A und O, selbst Initiative zu zeigen und freundlich auf andere zuzugehen. Selbst wenn man die Sprache nicht perfekt beherrscht – ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Dann sind die Einheimischen hilfsbereit und nett, manchmal sogar richtig neugierig. Aber Vorsicht! Wer zu offen rüberkommt, bekommt von Männern oft Anmachen und/oder Heiratsanträge zu hören.

Für die Freizeit am Abend gibt es etliche Cafés, Bars und Restaurants, dort lernt man viele andere Freiwillige und auch Einheimische kennen. Am Wochenende habe ich oft Auflüge zu Vulkanen, zum Lago Atitlan etc…mitgemacht, manchmal in großen Gruppen, manchmal nur zu zweit. Einer der schönsten Momente war das Baden im glasklaren Fluss Semuc Champey.

Die Betreuung von Praktikawelten war sehr gut und auch im Team vor Ort hatten Patty und Vilma immer ein offenes Ohr. Probleme wurden schnell und unbürokratisch geregelt.

Ich bin sehr froh, dass ich den Auslandsaufenthalt gemacht habe! Ich bin selbstständiger, mutiger und gelassener geworden. Und vor allem sehr dankbar für den Luxus, in dem wir Europäer leben!

30. Jan. 2009

Auslandsjahr von Corinna Wagner

Zielland: Guatemala

Zeitraum: 26.09.2007 – 01.01.2008

Projektart: Wildlife

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug in Dein Auslandsjahr?

Als ich mich dazu entschlossen habe mit Praktikawelten nach Guatemala zu fliegen, war ich rundum positiv eingestellt und begeistert von der Vorstellung mal eine neue, ganz andere Kultur kennenzulernen und in das “Land des ewigen Frühlings” zu reisen, was auch wirklich notwenig war um meine Pläne vor den Skeptikern aus Familie und Freundeskreis zu verteidigen.

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2.) Dein Programm im Auslandsjahr

Wie hast du die Zeit in Deinem Projekt mit Freiwilligenarbeit empfunden?

super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Die Zeit dort war einfach ein Traum!

Soviel ich mir auch vorher Gedanken gemacht habe, mich erkundigt habe und versucht habe mir Guatemala vorzustellen – es wurde einfach in jeglicher Hinsicht übertroffen. “Nach meinen Vorstellungen” war es nicht – meine Vorstellungen kamen gegen das “wahre Guatemala” einfach gar nicht an!

Die Menschen und besonders meine Gastfamilie waren super lieb zu mir!

Aber auch andere Menschen waren sehr nett zu mir, Vilma natürlich, meine “Lehrerin” Antonia in der Schule genauso… Wir haben soviel gelacht und uns ausgetauscht über die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen und waren oft sehr verwundert über das unterschiedliche Leben.

Im Wildlife-Projekt hab ich mich ebenso unglaublich wohl gefühlt!

Die Arbeit hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn man wirklich zupacken musste, man dreckig wurde und es teilweise wirklich anstrengend war. Aber es wurde trotz wechselnder Freiwilligen immer miteinander gearbeitet, sich gegenseitig geholfen und die Atmosphäre war einfach super!

Ich hab wirklich viel von der dortigen Tierwelt sehen und erfahren dürfen und habe viel gelernt! Wohl auch dadurch, dass man den Tieren doch näher war als gedacht! Besonders da auch Babyaffen zu versorgen waren, mit denen man dann doch sehr viel Zeit verbracht hat und ich auch bei einer OP dabei sein durfte.

Uns wurde auch recht viel Verantwortung übertragen und ich bin jeden Morgen mit Freude zum Füttern und Saubermachen gegangen.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? sehr gut

Wie gut hat Dir der Kurs im Auslandsjahr gefallen? sehr gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf im Auslandsjahr? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag mit Freiwilligenarbeit.

In der Station fing der Tag recht früh an.. Um 7 Uhr wurde sich in der Regel in der Quarantänestation getroffen, ein Blick in den Arbeitsplan geworfen und dann wurden die zugewiesenen Käfige gründlich gesäubert und die Tiere gefüttert. Es kam darauf an, wie viele Freiwillige vor Ort waren, dementsprechend mehr oder weniger Zeit brauchte man für die Arbeiten.

Zwischen 8 und 9 Uhr gab es dann Frühstück für uns. Die benötigte Stärkung für die kommenden Arbeiten.

Um 11 war dann noch mal antreten in der Quarantäne angesagt – in den meisten Käfigen wurde dann das restliche Futter rausgeholt und noch mal geputzt, Futterschüsseln geschrubbt und regelmäßig desinfiziert, manchmal noch kleinere Dinge wie Handtücherwaschen etc…

- meist war man um halb 1 fertig und hat dann noch ein bisschen gequatscht, meine Familie hat dann gerne mal angerufen…

Welche Erfahrungen hast Du während Deiner Freiwilligenarbeit gesammelt?

In allererster Linie bin ich durch den Aufenthalt dort in Guatemala viel selbstbewusster geworden!

Ich bin allein durch Guatemala gereist, habe viele Dinge dort selbst organisiert, viele neue Dinge gesehn und erlebt und vieles Neues ausprobiert und bin einfach mal ein Wagnis eingegangen.

Es sind teilweise die einfachen Momente an die ich immer wieder denke! In einer lustigen Runde irgendwo zu sitzen, Bananen oder Kokosnüsse vom Baum zu essen, angeregte Gespräche zu führen und mehr braucht man in so einem Moment wirklich nicht….

Ich hab versucht mich anzupassen und es ist mir, meiner Meinung nach, auch gut gelungen, hab verzichtet und dabei soviel zurückbekommen an positiver Resonanz auf meine eigene Persönlichkeit…

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen im Auslandsjahr? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen im Auslandsjahr? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht?

Im Allgemeinen wurde ich dort sehr herzlich aufgenommen und man ist mir entgegen gekommen wo es nur möglich war.

Grad die Menschen dort machen diesen Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis, indem sie mir die Möglichkeit gaben an ihrem Leben irgendwo teilzuhaben und es kennen zu lernen. Die Gespräche haben mich am meisten beeindruckt und haben mich wohl auch am meisten beeinflusst.

Die unterschiedlichen Arten sein Leben zu führen und der Austausch darüber- eine ganz andere Mentalität mit doch anderen Werten.

Und nach meinem Empfinden fast immer gut gelaunt – unglaublich!

Was hast Du in Deiner Freizeit im Auslandsjahr unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

Ich war eigentlich ständig unterwegs und hab mir fast alles angeschaut!

Die Angebote aus der Schule waren oft eine schöne Abwechslung…

- eine Tour auf den Pacaya (Vulkan)

- ein Besuch des Jademuseums

- ein Besuch der “Bombenfabrik”

- ein Ausflug zum Aussichtspunkt “Cerro de la Cruz”

- ein Salsa-Kurs

und noch viel mehr… es wurde eigentlich jeden Tag etwas angeboten!

Was war der lustigste/schönste Moment in Deinem Auslandsjahr? (können auch mehrere gewesen sein!)

Es gab dort soooo viele wunderschöne Momente.

Ein Moment den ich wohl nie vergessen werde, ist wohl mein erster Morgen in Guatemala bei meiner Gastfamilie.

Ich konnte nun vielleicht 10 Worte Spanisch und hab meine Gastmutter, auch weil ich so nervös war, gar nicht verstanden und wusste weder ein noch aus… Nach der langen Reise und der sehr kurzen Nacht lagen meine Nerven einfach blank, dass mir die Tränen in die Augen geschossen sind und ich mich in meinem Zimmer aufs Bett gesetzt habe. Meine Gastmutter hat das mitbekommen und kam in mein Zimmer und hat mich einfach in den Arm genommen. In dem Moment wusste ich für mich, dass ich dort herzlich willkommen bin und hab mich wohlgefühlt und wusste, dass ich in Guatemala immer eine Anlaufstelle haben werde und es eine tolle Zeit wird.

Ebenso unvergessliche Momente waren es, wenn man von der Natur einfach überwältigt wurde.

Grade der Vulkan bzw. die Lava wird mir da in Erinnerung bleiben, weil er die Belohung für einen sehr schwierigen Aufstieg war….

Klitschnass, stolz und dann die Hitze der Lava, die einen innerhalb kürzester Zeit getrocknet hat und das Gefühl wie die Lava selbst die riesigen Gesteinbrocken auf denen man steht, bewegt.

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4.) Deine Vorbereitung auf das Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Anfragen per E-Mail: sehr gut

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: mittel

Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen: sehr gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Die zusammengestellten Informationen fand ich wirklich sehr hilfreich und auch das Telefonbriefing hat mir gut gefallen, obwohl es für mich besser gewesen wäre, wenn ich die schriftlichen Informationen schon vorher gehabt hätte, da so vieles doppelt erklärt wurde und ich bei der Durchsicht der Informationen weitere Fragen bekam, wofür ich dann noch mal anrufen musste und demnach auch Ihnen einen mehrfachen Arbeitsaufwand zugemutet habe.

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5.) Deine Betreuung im Zielland

Wie war die Betreuung während Deinem Auslandsjahr durch das Team vor Ort? gut

Warum?

Sowohl Vilma als auch die Angestellten von Arcas haben sich wirklich wunderbar um mich gekümmert und ich bin rundum zufrieden.

Wie war Deine Einführung in das Auslandsjahr durch das Team vor Ort?

Vilma hat mich am ersten Tag nach der Schule nach Hause gebracht und mir die wichtigsten Stellen Antiguas gezeigt. Der Einführungsrundgang der Schule ist nur an einem Tag, was aber nicht schlimm war, da die anderen Freiwilligen mir alles Notwendige gezeigt haben. Ich hatte keine Probleme mich zurecht zu finden.

Als ich am ersten Tag in die Schule kam, hat meine Lehrerin sich direkt um mich gekümmert und ich war absolut zufrieden.

Allein nach Flores fahren war auch absolut in Ordnung und mit Vilmas Skizze hab ich auch die Bootsstelle ohne Probleme gefunden.

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6.) Dein Fazit zum Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch ein Auslandsjahr zu machen?

Hat Dich Deine Freiwilligenarbeit weitergebracht?

Es war die beste Entscheidung die ich überhaupt treffen konnte!

Ich hab für mich soviel gelernt und so viele Erfahrungen gemacht von denen ich noch ganz, ganz lange zehren werd!

Es war eine unheimlich schöne Zeit, die ich nie vergessen werde…

Der Aufenthalt war sowohl gut für mein Selbstbewusstsein, als auch für mein Selbstvertrauen und hat mir eine ganz andere Sicht auf unser tägliches Leben zuhause vermittelt.

Den Luxus den wir haben und oft nicht mehr zu schätzen wissen und dass manchmal ganz andere Dinge wichtig sind, dass das einfache Leben auch seinen Reiz und seine Vorteile hat.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Bei mir hat es sich bewiesen die Ratschläge der Einheimischen anzunehmen und ansonsten ganz offen an alles heranzugehen und alles auszuprobieren.

Guckt euch Guatemala an, reist herum soweit es euch möglich ist und nehmt die Angebote wahr.

Offenheit und Freundlichkeit öffnen einem fast alle Türen und dann wurde mir auch geholfen, wo ich denn Hilfe brauchte. Und ein Gespräch lohnt sich immer! Sich mit den Menschen dort auszutauschen und deren Sicht nachzuvollziehen lohnt sich!

Auslandsjahr- Veranstalter: Praktikawelten

28. Jan. 2009

Auslandsjahr von Doreen Klinger

Zielland: Guatemala

Zeitraum: 30.07.2007 – 24.09.2007

Projektart: Umweltschutz

Welche Erwartungen hattest Du vor Deinem Abflug an das Land und Dein Projekt im Auslandsjahr?

Vor meiner Abreise war ich sehr aufgeregt, weil ich noch keine größere Reise auf einen anderen Kontinent unternommen habe. An das Land und die Kultur hatte ich keine genauen Erwartungen, ich wollte unvoreingenommen, offen und unkritisch sein. Natürlich habe ich mich vorher informiert, zum Beispiel beim Auswertigen Amt um mich über die Sicherheitslage etc. zu erkundigen. Ich wollte gern Hintergründe erfahren und das Leben und den Alltag der Menschen kennenlernen. Es war mir wichtig Kontakt zu ihnen zu bekommen, denn es ist was anderes in einem Land zu arbeiten oder dort Urlaub zu machen…

Da ich mich schon immer für Tiere interessiert habe und in diesem Gebiet gern einige praktische Erfahrungen sammeln wollte, habe ich mich für das Schildkrötenprojekt entschieden. Ich habe mich sehr darauf gefreut und wollte so viel wie möglich lernen. …es ist schon was anderes diese Tiere zu sehen, als in ein Buch zu schauen! Ich wollte ihnen helfen und meinen persönlichen Beitrag leisten um die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.

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2.) Dein Auslandsjahr

Warum?

Zuerst habe ich 4 Wochen Sprachkurs in Antigua gehabt. Durch meine liebe Gastfamilie und Vilma hab ich mich vom ersten Tag an wohl und willkommen gefühlt. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich immer zu ihnen kommen.

Ich hab in der Sprachschule schnell Freunde gefunden. Jeden Nachmittag wurden in der Sprachschule Aktivitäten angeboten, die wir meistens auch wahrgenommen haben. So bekam ich einen kleinen Einblick in die Kultur Guatemalas. Das find ich sehr gut! Das Programm war abwechslungsreich und interessant.

Natürlich war das auch immer eine gute Möglichkeit seine eben erworbenen Sprachfähigkeiten anzuwenden.

Diese verbesserten sich sehr schnell dank meiner lieben Sprachleherein! Alles was ich lernte, konnte ich sofort wieder anwenden. Meine Sprachlehrerin war ein Schatz! Sie konnte mir Spanisch sehr gut vermitteln und wir haben viel geredet. Für mich das A und O eine Sprache zu erlernen. Durch sie habe ich viel wissenswertes erfahren, so dass ich die Mentalität der Menschen besser kennenlernen konnte. In meiner Gastfamilie habe ich mich wohl gefühlt.

Die Familie war immer freundlich und hilfsbereit gewesen. Die Zimmer waren sauber und das Essen immer abwechslungsreich und lecker.

Die Zeit in Antigua habe ich sehr genossen!

Nachdem ich meine Sprachschule in Antigua beendet hatte, bin ich mit dem Bus zu meinem Projekt gefahren. Mir haben einige Dinge in meinem Projekt nicht gefallen:

Als ich dort ankam, lief es dort nicht gut. Ich war überhaupt nicht angemeldet und die beiden Betreuer wussten gar nicht, dass ich kommen sollte. Das Projekt war zu dem Zeitpunkt überfüllt. Es gab keine freien Betten mehr im Projekt. Es war schwierig mich überhaupt noch unterzubringen. Am liebsten hätten mich die beiden Betreuer wieder zurückgeschickt, doch da ich gesagt habe, dass ich bereits im März dieses Projekt über Praktika Welten gebucht habe und sehr gern hier arbeiten möchte, haben sie für mich noch das letzte freie Bett in einer Gastfamilie organisiert.

Die Gastfamilie war sehr nett und freundlich und hat mich sofort herzlich aufgenommen.

Ich hätte aber trotzdem lieber im Projekt selbst gewohnt, weil das einfach viel praktischer gewesen wäre.

Normalerweise werden dort häufig Projekte angeboten, zum Beispiel eine Ausfahrt in die nahegelegenen Mangroven, oder einen Kurs wie man Hängematten herstellt etc.. Deshalb wollte ich wenigstens in einem nahegelegenen Dorf Kinder unterrichten. Das ging auch nicht, weil dort bereits ebenfalls zu viele Volunteere waren.

Bei den beiden Betreuern vor Ort möchte mich mich herzlich bedanken! Sie haben versucht mich noch aufzunehmen und Dinge zu organisieren, doch angesichts der Situation war es den beiden auch nicht möglich, viel zu tun.

Wie hat Dir Deine Unterkunft im Auslandsjahr gefallen? mittel

Wie gut hat Dir der Kurs gefallen? sehr gut

Wie erfolgreich war der Kurs? gut

Wie war Dein Tagesablauf? Bitte beschreibe uns doch mal einen typischen Arbeitstag.

Zuerst hab ich in Ruhe gefrühstückt und mit anderen Volunteeren gequatscht, mal ein Buch gelesen oder am Strand gelegen. Meine eigentliche Arbeit war Nachts. Jede Nacht bin ich 2 Stunden mit mehreren Freiwilligen (meist zu dritt) zusammen am Strand langgelaufen und habe nach Schildkröten Ausschau gehalten.

Welche Erfahrungen hast Du während Deines Freiwilligendienstes gesammelt?

Ich hab einmal das Nest einer Schildkröte ausgraben können und die Eier sicher wieder vergraben, so dass sie sich geschützt entwickeln können.

Ich habe kleine, frisch geschlüpfte Schildkröten am Strand ausgesetzt und darauf geachtet, dass sie sicher ins Meer gelangen.

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3.) Deine Freizeit im Auslandsjahr

Wie war der Kontakt zu anderen Freiwilligen? sehr gut

Wie war der Kontakt zu den Einheimischen? gut

Wie hat Dir das Land gefallen? sehr gut

Wie bist du mit der fremden Kultur zurechtgekommen? sehr gut

Welche Erfahrungen hast Du im Zusammenleben mit den Einheimischen gemacht?

Ich habe durchweg nur positive Erfahrungen gemacht. Die meisten Menschen sind neugierig und sehr hilfsbereit. Wenn man eine Frage hat, dann kommen gleich noch andere, umstehende Leute herbei und wollen helfen.

Vorallem in Gebieten, die abseits der touristischen Hauptrouten liegen, entdeckt man viele Sitten und Gebräuche, die mich erstaunt haben. Man kommt sehr schnell in Kontakt mit den meisten Menschen. Auch mit wenigen Worten spanisch kann man sich verständigen und viel erfahren!

Was hast Du in Deiner Freizeit unternommen? (z.b. abends, am Wochenende, mit anderen Freiwilligen)

In meiner Freizeit hab ich häufig die Angebote der Sprachschule wahrgenommen oder habe mich mit Freunden verabredet. Ich habe sehr schnell Leute kennengelernt, nicht nur Deutsche, sondern aus allen Kontinenten der Erde. Meistens waren wir in einem der zahlreichen Cafes oder bummelten über den Markt. Langweilig ist mir wirklich nicht geworden… Zeit zum Vokabelnlernen ist da nicht viel geblieben…

Was war der lustigste/schönste Moment Deines Aufenthalts? (können auch mehrere gewesen sein!)

Ich bin einmal in ein Gebiet gereist, in das nur wenige Touristen kommen. Dort war gerade ein rießiges Fest, auf das viele Menschen aus Dörfern und noch abgelegeneren Gebieten kamen- doch weit und breit war ich und meine Begleiterin die einzigen “Weißen”.

Und promt kamen Kinder auf uns zugerannt, die uns angefasst haben und über unsre Hautfarbe gestaunt haben! Sie hatten scheinbar Touristen noch nie gesehen.

Auf diesem Fest habe ich traditionelle Tänze der Indigenas gesehen. Dort gab es tausend Waren, die verkauft wurden- ein Stand reihte sich an den anderen- die ganze Stadt glich einem Meer aus Menschen, Farben und unbekannten Gerüchen. Ich bin in eine für mich neue Welt eingetaucht und diesen Tag werde ich wohl nie vergessen!

Natürlich habe ich noch tausend andere unvergessliche Momente erlebt und ich hab Guatemala in mein Herz geschlossen!

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4.) Deine Vorbereitung fürs Auslandsjahr

Wie schätzt Du die Arbeit von Praktikawelten ein?

Homepage: gut

Reiseunterlagen: gut

Telefonbriefing: gut

Wie hast du die Informationen und Organisationen durch unsere Mitarbeiter in Deutschland empfunden?

Was hat Dir besonders gut gefallen oder was hast Du vermisst?

Das Telefonbriefing vor meiner Abreise fand ich sehr gut, denn ich hab gemerkt, dass ich mich bis dato gut vorbereitet hatte. Das hat mich beruhigt und meine Sorgen sind kleiner geworden…

Die Informationen in den Reiseunterlagen waren kompakt und gut.

Was mir allerdings nicht gefallen hat, ist die Betreuung während und nach meinem Aufenthalt.

Wie ich schon geschrieben habe, war mein Projekt überfüllt. Ich habe meine Mutti gebeten bei Ihnen anzurufen, doch leider hatte sich nichts geändert. Sie wurde auch nicht- wie versprochen- zurückgerufen.

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5.) Deine Betreuung im Auslandsjahr

Wie war die Betreuung während Deines Aufenthaltes durch das Team vor Ort? super, genau nach meinen Vorstellungen

Warum?

Wenn ich Fragen oder Wünsche hatte, hat sich Vilma oder meine Gastfamilie immer darum gekümmert. Sie hatten immer ein offenes Ohr und waren immer sehr herzlich und gastfreundlich! Ich bin auch nach meiner Zeit mit Praktika Welten bei vilma und meiner Gastfamilie gewesen, das war einfach super! Vielen Dank!

Wie war Deine Einführung durch das Team vor Ort?

Gleich am ersten Tag gab es ein kleine Stadtführung, in der die wichtigsten Dinge- wie Post, wo kaufe ich ein, Sehenswürdigkeiten etc. mir gezeigt wurden.

Ich wurde auch gleich anderen Freiwilligen vorgestellt und kam schnell in Kontakt mit anderen.

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6.) Dein Fazit fürs Auslandsjahr

War es eine gute Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen?

Hat Dich Dein Aufenthalt weitergebracht?

Mir hat der Aufenthalt in dem Land größtenteils gefallen. Vor allem, dass ich danach noch weiter umhergereist bin.

Die Zeit in Antigua war super. Doch die Menschen dort, die Kultur und die vielen unvergesslichen Erlebnisse haben mir sehr gefallen.

Hast du noch ein paar Tipps, die Du hinsichtlich Deiner Erfahrungen im Land bzw. im Projekt an zukünftige Freiwillige weitergeben möchtest?

Lasst euch überraschen!

Veranstalter: Praktikawelten