Andrea hat in Ecuador mit Praktikawelten ein Fachpraktikum im Bereich Humanmedizin gemacht und ist von ihrem 5-monatigen Aufenthalt total begeistert:
Vor meinem Abflug hatte ich große Erwartungen an die Arbeit und habe gehofft, viele neue Dinge zu sehen und zu lernen, einen tiefen Einblick zu bekommen und einfach so viel wie möglich zu helfen. Ich wusste dass ich in ein armes Land fliege und habe damit gerechnet, dass ich viel Armut sehen werde und viele hilfebedürftige Menschen. Ich war jedoch sehr offen für alles.
Die Zeit während meines Aufenthaltes in Ecuador war einfach super, genau nach meinen Vorstellungen!
Ich wurde total gut integriert, die Schwestern und die Ärzte haben mir immer alles genau erklärt, vor allem die Ärzte wollten immer, dass ich mir alles genau anschaue und verstehe warum was geschieht. Ich durfte mir viele Sachen anschauen, durfte mit zu Operationen und sogar bei ambulanten Dingen, wie z. B. Weisheitszähne ziehen assistieren und tatkräftig mithelfen. Ich war total begeistert von meiner Arbeit und habe auch gerne und oft freiwillig Überstunden gemacht. Die Leute waren total nett und hilfsbereit und hatten immer ein offenes Ohr. Ich habe so viele Dinge gesehen und machen dürfen die ich niemals in einem deutschen Krankenhaus hätte tun, oder lernen können.
Einen typischen Tagesablauf hatte ich eigentlich nicht, jeder Tag war anders und es gab immer andere Dinge zu tun. Dadurch, dass ich viel Zeit in der externen Station verbracht habe, war mein meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Auf den Stationen begann der Tag immer mit Betten richten und Patienten sauber machen und dann Visite. Auf den externen Stationen ging es gleich mit den Visiten oder Operationen los. Meine Aufgaben hier waren die Utensilien für die Ambulanten Operationen vorzubereiten, mich um den Patienten kümmern (Blutdruck, Puls, Temperatur Atmung, etc. messen) und dann gelegentlich assistieren. Bei den Operationen durfte ich Bilder machen von den jeweiligen Operationsschritten die mein leitender Arzt gebraucht hat. um diese dann den Studenten an der Uni zeigen zu können. Meine Aufgaben haben mir sehr gut gefallen, ich wurde immer integriert soweit es ging und jede Frage die ich hatte wurde mir mit viel Geduld beantwortet.
Ich habe viele neue Dinge gelernt, vor allem was für einen großen Unterschied es zwischen einem Krankenhaus in Deutschland und einem Krankenhaus in Ecuador gibt. Anfangs war ich etwas schockiert, doch ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnen können. Ich habe gelernt, wie die Leute auch mit wenigen Dingen viel erreichen können und auch so glücklich und zufrieden sein können. Berufserfahrungen habe ich auch viele gemacht, ich habe viele medizinische Fachbegriffe gelernt, habe gelernt wie man Weisheitszähne entfernt, wie man verschiedene Knochenbrüche repariert, und vieles mehr. Ich konnte so viele Dinge mitnehmen in der relativ kurzen Zeit, dass ich sie alle gar nicht aufzählen kann.
Ich hatte natürlich mit den Einheimischen sehr guten Kontakt und bin mit der fremden Kultur Ecuadors sehr gut zurecht gekommen. Auch mit den anderen Teilnehmern hatte ich viel zu tun.
Meine Unterkunft hat mir gut gefallen und mit der Betreuung durch Praktikawelten war ich sehr zufrieden. Die Mitarbeiter in Deutschland und in Ecuador waren total nett! Bei Fragen waren sie immer erreichbar, ich habe tolle, ausführliche Reiseunterlagen bekommen und wurde immer freundlich betreut!
Ich bin total glücklich dass ich mich entschieden habe diesen Auslandsaufenthalt zu machen! Ich habe total viele Sachen gelernt, tolle Erfahrungen gesammelt, tolle neue Leute kennengelernt und mich auch selbst weiterentwickelt! Auch meine Spanischkenntnisse habe ich natürlich verbessert!
Ich kann nur jedem raten: Genießt die Zeit! Es geht schneller rum als man denkt! Und geht offen auf die Menschen zu! Fragt immer ob noch irgendwo Hilfe benötigt wird, wartet nicht bis die Leute auf euch zukommen und reist so viel ihr könnt!
